Nationalratskommission will Pflegeinitiative nur teilweise umsetzen

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Bern,

Die Umsetzung der von Volk und Ständen angenommenen Pflegeinitiative ist umstritten. Eine bürgerliche Mehrheit der zuständigen Nationalratskommission will aus Kostengründen auf mehrere Massnahmen verzichten.

Die Kritik von Demonstrierenden scheint noch nicht gewirkt zu haben: Die zuständige Nationalratskommission will die Vorlage für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege aus Kostengrü...
Die Kritik von Demonstrierenden scheint noch nicht gewirkt zu haben: Die zuständige Nationalratskommission will die Vorlage für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege aus Kostengrü... - KEYSTONE/PETER KLAUNZER

Mit einem Bundesgesetz will der Bundesrat die Arbeitsbedingungen in der Krankenpflege verbessern. Es will damit die Pflegeinitiative umsetzen. Die Pläne sind jedoch umstritten.

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats (SGK-N) will die Vorlage deutlich abschwächen, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten. Sie wolle die Kosten im Gesundheitswesen im Griff behalten und den Fachkräftemangel nicht zusätzlich verschärfen, argumentiert die bürgerliche Mehrheit.

In ersten Reaktionen zeigt sich die Linke empört. Die Kommission untergrabe schamlos jeden Anlauf, die Arbeitsbedingungen in der Pflege konkret zu verbessern, schrieben die Grünen. Laut dem Arbeitnehmenden-Dachverband Travail Suisse verweigert die SGK-N die Umsetzung des klaren Volksauftrags.

Kommentare

User #2883 (nicht angemeldet)

Ich war degegen, aber sie wurde angenommen und soll nun entsprechend vollständig umgesetzt werden. Ständig nimmt sich das Parlament zu unrecht das Recht heraus entscheide des Stimmbürgers teils zu ignorieren! Das muss aufhören, denn die bloss etwas mehr als 200 sind nicht schlauer als die über eins Millionen! Zudem, man verschwendet ständig so viel Geld für unsinniges, dort sparen dann sind die Mittel vorhanden!

User #2546 (nicht angemeldet)

Wenn die Politiker einen Auftrag von ihrem Arbeitgeber nicht umsetzen können/wollen, sollen sie den Hut nehmen und verschwinden, natürlich ohne Entschädigung.

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