Nationalrat

Nationalrat will der SRG Vorgaben zu Auftragsvergabe machen

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Bern,

Der Nationalrat billigt Änderung des Radio- und Fernsehgesetzes zur SRG.

SRG SSR
Mit 181 zu 0 Stimmen ohne Enthaltungen hiess die grosse Kammer eine Änderung des Radio- und Fernsehgesetzes gut. (Das Logo der SRG, Archivbild) - keystone

Der Nationalrat will der SRG Vorgaben machen für die Zusammenarbeit mit unabhängigen Produktionsfirmen, filmtechnischen Dienstleistern sowie Regisseurinnen und Regisseuren. Er hat am Mittwoch einer entsprechenden Vorlage zugestimmt.

Mit 181 zu 0 Stimmen ohne Enthaltungen hiess die grosse Kammer eine Änderung des Radio- und Fernsehgesetzes gut. Diese sieht unter anderem vor, dass künftig in der Konzession ein Mindestanteil für die Vergabe von Aufträgen durch die SRG festgelegt werden kann.

Generell soll in der Konzession die Zusammenarbeit zwischen der SRG und der unabhängigen audiovisuellen Industrie geregelt werden. Der Bundesrat war mit der Gesetzesänderung einverstanden. Als Nächstes muss sich der Ständerat damit befassen.

Gesetzliche Regelungen für faire Verhandlungen

Erarbeitet hat die Vorlage die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrats (KVF-N). Den Anstoss dazu gab 2022 eine von Parlamentsmitgliedern aus allen Fraktionen mitunterzeichnete parlamentarische Initiative des früheren Solothurner FDP-Nationalrats Kurt Fluri.

Zu den Mitunterzeichnern gehörte unter anderem der damalige Berner SP-Nationalrat und ehemalige SRF-Journalist Matthias Aebischer. Fluri begründete sein Anliegen damals damit, dass die SRG durch die Gebührenfinanzierung eine dominante Stellung im Markt innehabe.

Ohne verbindliche gesetzliche Regeln könne die audiovisuelle Branche nicht auf Augenhöhe verhandeln. Fluri argumentierte mit dem Erhalt der Branche in der Schweiz und verwies auf bereits bestehende derartige Regelungen beispielsweise in Grossbritannien.

Branche braucht mehr Sicherheit

Heute fühlten sich Produktionsfirmen zuweilen als Bittsteller und Personalreserve, sagte Philipp Kutter (Mitte/ZH) namens seiner Fraktion. Delphine Klopfenstein Broggini (Grüne/GE) verwies auf die starke ausländische Konkurrenz, der die Produktionsfirmen ausgesetzt seien. Die Vorlage richte sich nicht gegen die SRG.

Die vorgeschlagene Regelung gebe der Branche mehr Sicherheit, da sie auf die Zusammenarbeit mit der SRG angewiesen sei, argumentierte der Bundesrat. Bisher sei die Zusammenarbeit nur in der Konzession geregelt gewesen.

Kommentare

User #5995 (nicht angemeldet)

Ich bin für unlimitierte freie Werbung, dafür aber keine Gebühr.

User #2205 (nicht angemeldet)

Ich wäre für die SRG den beitrag von etwa 200 bis 250 und keine Relame mehr am Tv den wen mann einen Film oder eine Dokomentaion auf nemen wil das störet mega sowas braucht man nicht und immer wieder jede Reklame kommt immer sicher drei bis vier m al oder sicher 20 Mal Protag das ist wie zwangswerbung nur das die leute das kaufen müssten so denke ich als sicher un ter 300 un d kein e Werbung mehr

Weiterlesen

steuererklärung
15 Interaktionen
Einstimmig

MEHR NATIONALRAT

Rücktritt
132 Interaktionen
Rücktritt
Bischof
4 Interaktionen
Bern
medienförderung
2 Interaktionen
Bern
Führerausweis
30 Interaktionen
Bern

MEHR AUS STADT BERN

Andrea de Meuron
7 Interaktionen
«Eine Chance»
Regierungsrat Bern
10 Interaktionen
Ein Wechsel
Lorrainebrücke
11 Interaktionen
Bern
WM 2026 YB Tabakovic
8 Interaktionen
WM-Quali