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Nationalrat debattiert mit Demokratie-Initiative über Einbürgerung

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Bern,

Die Demokratie-Initiative verlangt einheitliche Einbürgerungsverfahren ohne Mitsprache der Kantone und einen legalen Aufenthalt im Land von noch fünf Jahren vor einer Einbürgerung. Die Mehrheit der zuständigen Kommission will keinen Gegenvorschlag dazu.

Die Demokratie-Initiative, die landesweit einheitliche Einbürgerungsverfahren verlangt, wird von Bürgerlichen im Nationalrat abgelehnt. Bei der Linken findet sie Gehör. (Themenbild)
Die Demokratie-Initiative, die landesweit einheitliche Einbürgerungsverfahren verlangt, wird von Bürgerlichen im Nationalrat abgelehnt. Bei der Linken findet sie Gehör. (Themenbild) - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Die Volksinitiative «Für ein modernes Bürgerrecht (Demokratie-Initiative)» spaltet das Parlament. Die bürgerlichen Parteien wollen sie ablehnen, SP und Grüne dagegen wollen ein Ja. Zudem wollen sie und auch die GLP mit einem Gegenvorschlag, dass die zweite Ausländergeneration sich erleichtert einbürgern kann.

Die Initiative mache die Einbürgerung zum Verwaltungsakt, urteilten Vertreterinnen und Vertreter der Mehrheit am Donnerstag im Rat. Zum Beispiel könnten auch schlecht Integrierte und strafrechtlich Verurteilte den roten Pass bekommen. Und es wären nur noch Grundkenntnisse einer Landessprache gefordert.

SP und Grüne hingegen plädierten für einheitliche Regeln für alle Einbürgerungswilligen. Die heutigen Verfahren seien komplex, teuer und verliefen von Fall zu Fall verschieden. Auch von Willkür war die Rede in ihren Voten.

Minderheiten schlagen alternative Verfassungsänderungen vor: SP, Grüne und GLP fordern die erleichterte Einbürgerung auch für die zweite Ausländergeneration – heute ist sie nur für die dritte Generation möglich. Die SVP will, dass bei einer Einbürgerung künftig auf andere Staatsangehörigkeiten verzichtet werden muss.

Kommentare

User #6023 (nicht angemeldet)

Weshalb gibt es hier keine Umfrage? Ist das zu erwartende Resultat nicht genehm?

User #3990 (nicht angemeldet)

Renther Paul 1 . Wir reden über die Einbürgerungsstrategie von Menschen die hier geboren wurden und nicht von Zugewanderten . Zu oft wird mit Praktiken für schnelle Einbürgerung umworben die nicht der Praxis entsprechen , dafür stehen sie auch in der Kritik . Ich meine die hassumworbene Vetternwirschaft !

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