Rahmenabkommen

    Mitte: «Klarer Fortschritt im Vergleich zum Rahmenabkommen»

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Die Mitte begrüsst die neuen Verträge mit der EU als klaren Fortschritt gegenüber dem gescheiterten Rahmenabkommen.

    Gerhard Pfister
    Es brauche einen direkten Gegenentwurf auf Verfassungsebene, wird Parteipräsident Gerhard Pfister in der Mitteilung zitiert. (Archivbild) - keystone

    Für die Mitte sind die vorliegenden Verträge ein «klarer Fortschritt» im Vergleich zum Rahmenabkommen von 2018. Dem Bundesrat sei es gelungen, in wichtigen Bereichen Verbesserungen zu erreichen.

    So gestehe die EU der Schweiz beim Lohnschutz Sonderregeln zu, wie beispielsweise die Non-Regression-Klauseln, teilte die Mitte in einer Reaktion am Freitag mit. Damit anerkenne die EU, dass die Schweiz als Hochlohnland besonders exponiert sei.

    Schweizer Lohnschutz und Unionsbürgerrichtlinie

    Auch bei der Unionsbürgerrichtlinie sei die EU der Schweiz entgegengekommen, vor allem, indem sie strengere Verfassungsbestimmungen zur Ausschaffung krimineller Ausländer akzeptiere.

    Dem Bundesrat sei es auch gelungen, bisherige Schutzklausel zu konkretisieren. Es seien jedoch zusätzliche Massnahmen nötig, um gegen «Keine-10-Millionen-Schweiz-Initiative» anzugehen. Denn deren Annahme würde das aktuelle Verhandlungsergebnis und den gesamten bilateralen Weg gefährden.

    Deshalb brauche es einen direkten Gegenentwurf auf Verfassungsebene, wird Parteipräsident Gerhard Pfister in der Mitteilung zitiert.

    Kommentare

    User #1380 (nicht angemeldet)

    Pfister ist ein kluger Mann. Er wuerdigt die neuen Vertraege als klare Verbesserung. Gut sind sie deswegen ja noch immer nicht :) das heisst bloss, dass die vorherigen Rahmenabkommen so richtig schlecht waren und sie wohl sehr zurecht abgelehnt wurden ...

    User #4544 (nicht angemeldet)

    müssen eigentlich andere nicht EU-Länder auch solche Zahlungen tätigen und EU-Rechte übernehmen oder sind nur wir Schweizer so blöd und gehen solche Verträge ein.

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    Beat Jans Gerhard Pfister
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