Kredit abgelehnt: So geht es mit dem Kunstmuseum Bern jetzt weiter
Die Stiftung Kunstmuseum Bern bedauert das Nein zum Projektierungskredit. Nun brauche es eine neue Finanzierungslösung für die unweigerliche Sanierung.

Aus ihrer Sicht verdeutlicht das Abstimmungsresultat die «kritische Haltung der Bevölkerung gegenüber der vorgeschlagenen Finanzierungslösung», schreibt das Kunstmuseum Bern in einer Mitteilung.
Die baulichen und betrieblichen Herausforderungen müssten gemäss der Institution dennoch angegangen werden, um den Erhalt des Museums langfristig zu sichern.
«Das Ergebnis erfüllt uns mit Bedauern», lässt Jonathan Gimmel, Präsident der Dachstiftung von Kunstmuseum Bern und Zentrum Paul Klee, verlauten. «Der Sanierungsbedarf bleibt bestehen. Die Gegner der Vorlage haben die Finanzierung abgelehnt, nicht die Sanierung.»
Und Gimmel weiter: «Das Kunstmuseum Bern ist Hüterin eines bedeutenden kulturellen Erbes und hat den Auftrag auch für zukünftige Generationen dieses Erbe zu bewahren und zu vermitteln – als eine zentrale kulturelle Institution für den Kanton Bern.»

Nun gelte es, auf der Grundlage des Volksentscheids «einen neuen Weg zu finden, der die unterschiedlichen Erwartungen und Ansprüche der Berner Bevölkerung an ihr Kunstmuseum in eine tragfähige Zukunftslösung überführt».
Die Stiftung werde die Situation in den kommenden Wochen umfassend analysieren und das weitere Vorgehen bestimmen. Das Projekt für eine nachhaltige Sanierung sei über viele Jahre hinweg unter Einbezug von Politik und Bevölkerung erarbeitet worden.






