Kritik am Gesetzesvorschlag zur Regulierung von Tech-Plattformen

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Bern,

Das Bundesgesetz über Kommunikationsplattformen und Suchmaschinen findet in der Vernehmlassung grossen Widerhall. Der Bundesrat will damit mehr Transparenz und Sicherheit im digitalen Raum schaffen. Den meisten Vernehmlassungsbeteiligten geht es aber zu wenig weit.

Das Bundesgesetz über Kommunikationsplattformen und Suchmaschinen findet in der Vernehmlassung  Zustimmung. (Archivbild)
Das Bundesgesetz über Kommunikationsplattformen und Suchmaschinen findet in der Vernehmlassung Zustimmung. (Archivbild) - KEYSTONE/DPA/KARL-JOSEF HILDENBRAND

Sehr grosse Kommunikationsplattformen wie Facebook, X, Tiktok und Google sollen Nutzerinnen und Nutzern in der Schweiz in Zukunft ein Verfahren anbieten müssen, mit dem sie bestimmte, mutmasslich rechtswidrige Inhalte unkompliziert melden können. Der Vorentwurf beschränkt sich auf sehr grosse Kommunikationsplattformen und Suchmaschinen. Nach heutigem Stand beträfe das Gesetz demnach fünf bis fünfzehn ausländische Unternehmen.

Bei den Parteien ist die SVP gegen den Entwurf, das sie «das neue Zensurgesetz» nennt. Die Mitte, SP und die Grünen fordern Nachbesserungen. Der Verlegerverband Schweizer Medien VSM begrüsst die geplante Regulierung zwar grundsätzlich, fordert jedoch dringende Nachbesserungen. Er sieht kritische Lücken bei der Regulierung von KI-Anwendungen sowie bei der Haftung der Tech-Giganten für gesetzeswidrige Inhalte.

Mehrere Kinder- und Jugendorganisationen kritisieren am Gesetzesentwurf, dass dessen Schutz nicht ausreiche.

Kommentare

User #2883 (nicht angemeldet)

Ist Grundsätzlich abzulehnen. Wir wolken keine Zensur!

User #2123 (nicht angemeldet)

Der VSM begrüsst die Regulierung. Damit wisst Ihr, dass das Gesetz garantiert zu Eurem Nachteil sein wird.

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