Karimowa-Gelder: Bank und Ex-Mitarbeiter wollen Einstellung

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Bellinzona,

Im Strafprozess vor dem Bundesstrafgericht zu den Karimowa-Geldern haben die Anwälte der Bank Lombard Odier und eines früheren Vermögensverwalters darauf plädiert, dass die meisten der vorgeworfenen Taten verjährt ist.

Von ursprünglich vier Angeklagten müssen sich nur noch zwei Parteien im Prozess um die Karimowa-Gelder vor dem Bundesstrafgericht verantworten. (Archivbild)
Von ursprünglich vier Angeklagten müssen sich nur noch zwei Parteien im Prozess um die Karimowa-Gelder vor dem Bundesstrafgericht verantworten. (Archivbild) - KEYSTONE/TI-PRESS/ALESSANDRO CRINARI

Die Anwälte haben zudem die Anklageschrift scharf kritisiert. Sie sind der Ansicht, dass die in Usbekistan gesammelten Beweise nicht verwertbar seien. Nach der Einstellung des Strafverfahrens gegen die Usbekin Gulnara Karimowa und einen weiteren Angeklagten, sitzen nur noch die Bank und der Vermögensverwalter auf der Anklagebank.

Die Anwälte trugen zahlreiche Anträge vor, die entweder auf die Einstellung des Verfahrens, die Berücksichtigung nur eines Teils des Sachverhalts oder die Rückverweisung der Anklageschrift an die Bundesanwaltschaft (BA) abzielten. Das Gericht wird sich erst nächste Woche zu diesen Vorfragen äussern.

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