Verteidigung bestreitet Verbindung zur Pink-Panther-Bande in Lugano

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Bellinzona,

Am dritten Tag des Prozesses in Lugano gegen sieben mutmassliche Juwelenräuber haben die Verteidiger eine Bandenzugehörigkeit ihrer Mandanten bestritten. Die Tessiner Staatsanwaltschaft sieht hingegen bei einem Teil der Angeklagten eine Mitgliedschaft als erwiesen an.

Laut ihren Verteidigern sollen die sieben sich im Untersuchungsgefängnis La Farera bei Lugano (im Bild) befindenden Angeklagten nichts mit den Pink Panthers zu tun haben. (Archivbild)
Laut ihren Verteidigern sollen die sieben sich im Untersuchungsgefängnis La Farera bei Lugano (im Bild) befindenden Angeklagten nichts mit den Pink Panthers zu tun haben. (Archivbild) - KEYSTONE/KARL MATHIS

Die Verteidiger versuchten in ihren Plädoyers aufzuzeigen, dass keiner der sieben Angeklagten Mitglied der berüchtigten Pink-Panther-Bande ist. Demnach soll der Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft im Herzen Luganos eine «isolierte Tat» gewesen sein, bei der sich die Mitglieder der Gruppe mehr oder weniger zufällig «getroffen» hätten.

Während die Tessiner Staatsanwaltschaft überzeugt ist, dass der Überfall während eines Jahres minutiös geplant wurde, behaupteten die Verteidiger, ihre Mandanten hätten nichts mit einer Vorbereitung zu tun gehabt.

Die Pink Panther sind eine kriminelle Organisation vom Balkan, die seit 2006 international tätig ist. In jeweils unterschiedlich zusammengesetzten Gruppen verüben sie akribisch vorbereitete Raubüberfälle auf Uhrengeschäfte und Bijouterien.

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