14-jährige Freiheitsstrafe für Hauptangeklagten in Lugano

Keystone-SDA
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Bellinzona,

Das Tessiner Strafgericht hat den Hauptangeklagten im Juwelenraubprozess zu einer Freiheitsstrafe von 14 Jahren verurteilt und einen lebenslänglichen Landesverweis angeordnet. Die anderen Angeklagten erhielten Freiheitsstrafen zwischen 14 Monaten und 9 Jahren.

Beim direkt im Untersuchungsgefängnis La Farera (im Bild) verhandelten Prozess gegen eine Juwelenräuberbande wurden am Freitag mehrjährige Freiheitsstrafen verhängt. (Archivbild)
Beim direkt im Untersuchungsgefängnis La Farera (im Bild) verhandelten Prozess gegen eine Juwelenräuberbande wurden am Freitag mehrjährige Freiheitsstrafen verhängt. (Archivbild) - KEYSTONE/KARL MATHIS

Das Gericht sprach den 50-jährigen Hauptangeklagten des versuchten Mordes schuldig. Der Mann habe den Polizisten, auf den er seine Pistole richtete und mindestens einmal den Abzug drückte, als «insetto fastidioso» – als «nerviges Insekt» – betrachtet. Der Angehörige der Stadtpolizei Lugano hatte per Zufall gesehen, was im Uhren- und Schmuckgeschäft vor sich ging und den Raub beendet.

Der Angeklagte habe mit grosser Skrupellosigkeit gehandelt. «Egoismus» und «Verachtung für das menschliche Leben» seien in diesem Fall Euphemismen, sagte der vorsitzende Richter bei der Eröffnung des Urteils am Strafgericht in Lugano.

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