Ex-Armeechef Thomas Süssli will für die FDP in den Nationalrat
Von 2020 bis Ende 2025 war Thomas Süssli Chef der Schweizer Armee. Nun will er nächstes Jahr für den Nationalrat kandidieren – für die Luzerner FDP.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Luzerner FPD schickt 2027 einen prominenten Namen ins Rennen für den Nationalrat.
- Thomas Süssli will sich «mit viel Energie und Herzblut für unser Land einsetzen».
- Wichtig Themen für den Ex-Armee-Chef sind Wirtschaft, Innovation, Sicherheit und Energie.
Mit Peter Schilliger stellt die Luzerner FDP derzeit einen Nationalrat. Da dieser angekündigt hat, 2027 nicht mehr kandidieren zu wollen, rüstet sie sich allmählich für den Wahlkampf.
Dabei kann die Luzerner FDP auf einen prominenten Namen zählen.
Denn Ex-Armee-Chef Thomas Süssli will für die Partei auf die Liste der Nationalratskandidaten, wie die «CH Media»-Zeitungen berichten.
«Ich möchte mich mit viel Energie und Herzblut für unser Land einsetzen.» Das betont Der 59-Jährige gegenüber den Zeitungen.
War bereits einmal Mitglied der FDP
Er sei früher schon einmal FDP-Mitglied gewesen. Wichtig für ihn seien beim Wahlkampf vor allem folgende Themen: Wirtschaft, Innovation, Sicherheit und Energie.
In der Innovation sehe er eine Schlüsselrolle, um für die Wirtschaft gute Rahmenbedingungen zu schaffen. Im Bereich neuer Technologien könne unser Land mehr tun, ist Süssli nämlich überzeugt.
In Punkto Sicherheitspolitik fordert der Chef der Armee von 2020 bis 2025 zusätzliche Anstrengungen. Die Ausgangslage für die Schweiz sei schlecht. Denn: Man sei schlecht gerüstet, obwohl das Land reich sei.
Setzte sich als Armee-Chef für Aufstockung des Wehr-Budgets ein
Gleichzeitig würden die grossen Mächte immer mehr die sogenannte regelbasierte Ordnung missachten. Bereits als Chef der Armee hatte sich der 59-Jährige für eine rasche Aufstockung des Wehr-Budgets eingesetzt.
Süsslis Chancen dürften nicht nur intakt sein, weil FDP-Nationalrat Schilliger nicht mehr kandidiert. Sondern weil der Kanton Luzern 2027 wegen der stark gewachsenen Bevölkerung einen weiteren Sitz im Nationalrat erhält.

















