Emmanuel Macron bleibt Präsident in Frankreich. Auch in der Schweiz schicken Politiker und Prominenz Glückwünsche ins Nachbarland.
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Emmanuel Macron feiert den Wahlsieg in Frankreich. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Emmanuel Macron bleibt fünf weitere Jahre französisches Staatsoberhaupt.
  • Auch aus der Schweiz gratulieren dem neuen alten Präsidenten Prominente und Politiker.

Der Schweizer Nachbar Frankreich hat einen neuen alten Präsidenten. Emmanuel Macron hat die Stichwahl nach vorläufigem amtlichen Endergebnis mit 58,55 Prozent gewonnen. Seine Widersacherin Marine Le Pen kommt laut dem französischen Innenministerium lediglich auf 41.45 Prozent.

Schon nach den ersten Hochrechnungen war klar, dass Macron die Präsidentschaftswahl gewinnen wird. Durch Europa ging ein kollektives Aufatmen – und auch aus der Schweiz werden Glückwünsche nach Paris geschickt. Es gibt aber auch kritische Stimmen, zudem wird das «Allzeithoch der Rechten» erwähnt.

Cassis gratuliert Emmanuel Macron am schnellsten

Zu den ersten Gratulanten gehörte Bundesrat Ignazio Cassis. Der Tessiner freue sich auf die «gute weitere Zusammenarbeit» und spricht darüber, wie «unsere Ländern eng miteinander verbunden sind». Nationalrätin Priska Seiler Graf (SP) jubelt: «Vive la France!».

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Ignazio Cassis gratuliert Emmanuel Macron zur Wiederwahl. - Twitter

Mitte-Nationalrätin Kathy Riklin atmet auf und meint: «58,2 Prozent für Macron. Merci!» Ihre Parteikollegin Elisabeth Schneider-Schneiter ist überzeugt: «Kommt gut für Frankreich und gut für Europa.»

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Mitte-Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter sieht mit der Wahl von Emmanuel Macron eine «gute» Zukunft für Frankreich und Europa. - Twitter

Zahlreiche Exponenten heben aber auch das gute Resultat von Marine Le Pen hervor. Grünen-Präsident Balthasar Glättli atmet auf, meint aber gleichzeitig: «Allzeithoch von Rechtsaussen. Es bleibt noch viel zu tun.»

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Grünen-Nationalrat Balthasar Glättli reagiert auf die französische Präsidentenwahl. - Twitter

Kritischer sehen die Zusammenarbeit mit dem 44-Jährigen andere politische Exponenten: Nationalrat und APK-Mitglied Eric Nussbaumer (SP) impliziert, dass Emmanuel Macron zwar besser als Le Pen sei. Der französische Präsident sei aber zuletzt vor fünf Jahren in der Schweiz gewesen.

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