Cassis: «Wir können nicht alles tun» bei den Menschenrechten

Keystone-SDA
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Genève,

Bundesrat Ignazio Cassis ist der Ansicht, dass sich die Schweiz bei den Menschenrechten auf den Schutz des Einzelnen und die Grundfreiheiten konzentrieren muss. «Wir können nicht alles tun», sagte der Schweizer Aussenminister am Montag vor dem Menschenrechtsrat in Gen.

Ignazio Cassis
Ignazio Cassis spricht während der Eröffnung der 61. Sitzung des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen im europäischen Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf am Montag, 23. Februar 2026. - keystone

«Um glaubwürdig zu bleiben» müsse man «Disziplin» zeigen, sagte der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) weiter. Die Ressourcen würden knapper, während die Erwartungen grenzenlos zu sein schienen.

«Wir müssen unsere Anstrengungen dort konzentrieren, wo die Rechte am stärksten bedroht sind», so Cassis. Die Schweiz strebe einen Ansatz an, der sich auf den Schutz des Einzelnen und die Grundfreiheiten konzentriere.

Zwanzig Jahre nach seiner Gründung müsse der Menschenrechtsrat «mehr denn je ein Ort des echten Dialogs sein, der über blosse Erklärungen hinausgeht», sagte der EDA-Vorsteher. Die Fortschritte seien nach wie vor fragil und ungleichmässig.

Kommentare

User #4037 (nicht angemeldet)

WIE wir reagieren MÜSSEN, damit die Schweiz nicht vollends vor die Hunde geht. Leider hat es heute auch in Ihrer Gilde Warmduscher wie Cassis, die sich nicht mal trauen 'pip' zu sagen, wenn etwas ganz quer läuft. Fazit: Schweizer in die Hose und BR sowie Parlament den Meister zeigen!

User #1162 (nicht angemeldet)

Hört sich an, als ob er am meisten geld dort hin senden will wo die rechte der bprger bedroht sind und sie nichts zu melden haben, damit wir dann hier gleiche zustände haben. Schliesslich geht die Schweiz ja nächsten Monaten in die EU.

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