Cassis: «Wir können nicht alles tun» bei den Menschenrechten
Bundesrat Ignazio Cassis ist der Ansicht, dass sich die Schweiz bei den Menschenrechten auf den Schutz des Einzelnen und die Grundfreiheiten konzentrieren muss. «Wir können nicht alles tun», sagte der Schweizer Aussenminister am Montag vor dem Menschenrechtsrat in Gen.

«Um glaubwürdig zu bleiben» müsse man «Disziplin» zeigen, sagte der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) weiter. Die Ressourcen würden knapper, während die Erwartungen grenzenlos zu sein schienen.
«Wir müssen unsere Anstrengungen dort konzentrieren, wo die Rechte am stärksten bedroht sind», so Cassis. Die Schweiz strebe einen Ansatz an, der sich auf den Schutz des Einzelnen und die Grundfreiheiten konzentriere.
Zwanzig Jahre nach seiner Gründung müsse der Menschenrechtsrat «mehr denn je ein Ort des echten Dialogs sein, der über blosse Erklärungen hinausgeht», sagte der EDA-Vorsteher. Die Fortschritte seien nach wie vor fragil und ungleichmässig.










