Bundesrat

    Bundesrat will sich bei Konzernverantwortung an der EU orientieren

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Der Bundesrat will mit neuen Verantwortungsregeln für Grossunternehmen der EU folgen. Seine Vorlage, die indirekter Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative sein soll, orientiert sich an neuen, abgeschwächten Vorgaben der EU.

    Justizminister Beat Jans erläutert vor den Medien, warum der Bundesrat Anliegen der Konzernverantwortungsinitiative mit einem eigens geschaffenen Gesetz aufnehmen will.
    Justizminister Beat Jans erläutert vor den Medien, warum der Bundesrat Anliegen der Konzernverantwortungsinitiative mit einem eigens geschaffenen Gesetz aufnehmen will. - KEYSTONE/ANTHONY ANEX

    Die zweite Konzernverantwortungsinitiative selbst lehnt der Bundesrat ab, wie er schon im Herbst bekanntgab. Seinen geplanten indirekten Gegenvorschlag, das Gesetz über die nachhaltige Unternehmensführung (NUFG), hat er bis am 9. Juli in die Vernehmlassung gegeben.

    Der Gegenvorschlag solle gewährleisten, dass grosse Schweizer Unternehmen Vorgaben zu Menschenrechten einhielten und die Umwelt schützten, schrieb der Bundesrat am Donnerstag. Doch gleichzeitig müssten die Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben.

    Grossunternehmen sollen spezifische Sorgfaltspflichten zu Menschenrechten und Umwelt einhalten müssen. Betroffen wären die dreissig grössten Unternehmen im Land. Hingegen wären weniger Unternehmen als heute zur Nachhaltigkeitsberichterstattung verpflichtet, nämlich rund 100 Unternehmen. Heute gilt dies für etwa 200 Unternehmen.

    Gesetzlich verankern will der Bundesrat auch Haftungsregeln. Und eine nationale Aufsicht soll dafür sorgen, dass die Vorgaben durchgesetzt werden. Der Bundesrat will diese Aufgabe der Eidgenössischen Revisionsaufsichtsbehörde (RAB) übertragen.

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    Kommentare

    User #1418 (nicht angemeldet)

    EU ist nicht gut Schweiz alleine ist besser Soo ohne Schimpfwort

    User #1490 (nicht angemeldet)

    nun ich bin froh über sein offenlegen der bundesrats-strategie. damit zeigt er auf , wie sie dann die gesetze der bilatteralen III umsetzen werden- allesamt wohl dann strenger als die EU, damit es mir der CH schneller bachab geht und wir auf eu-niveau sind. was die anpassungen an schulen und deren bildungsvermittlung/ leistungerwartung an schüler betrifft, wird dann auch unser duales bildungsystem zu fall bringen! damit haben wir dann in der tat EINEN FACH-kräftemangel für immer und ewig.

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