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Bundesrat Jans spricht in Therwil BL über Heimat, Vielfalt, Europa

Keystone-SDA
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Basel,

Bundesrat Beat Jans hat in Therwil im Baselbiet an der Nationalfeier die Schweiz als Land der Vielfalt beschrieben. In seiner Rede am Freitagabend rief er zu Offenheit und Zusammenhalt auf.

«Unsere Geschichte ist keine Geschichte der Abschottung, sondern eine Geschichte der Vielfalt, der Offenheit und des Zusammenhalts», sagte Jans am Freitagabend in Therwil im Baselbiet z...
«Unsere Geschichte ist keine Geschichte der Abschottung, sondern eine Geschichte der Vielfalt, der Offenheit und des Zusammenhalts», sagte Jans am Freitagabend in Therwil im Baselbiet z... - KEYSTONE/ANTHONY ANEX

Der 1. August sei die Gelegenheit, sich Gedanken über die Heimat zu machen, sagte Jans laut Redetext. Therwil gehöre zu seiner Heimatregion. «Aber was ist eigentlich Heimat?», fragte er. Aufgewachsen sei er in einem Block in Riehen in Basel-Stadt. Nun könne er hier als Regierungsmitglied unter der Bevölkerung sitzen, eine Bratwurst essen, diskutieren und den 1. August feiern.

Für seine aus den USA stammende Frau Tracy bedeute Heimat nochmals etwas anderes: gute Nachbarschaft und das Gefühl dazuzugehören. Heimat ist vielfältig und entwickelt sich weiter, wie der Bundesrat sagte. Die Schweiz gebe unzähligen persönlichen Geschichten Platz. Sie sei nicht etwas Fertiges, jede Generation habe das Land geprägt und verändert.

«Gastarbeiter haben in der Schweiz Grosses vollbracht» und für Wohlstand gesorgt, sagte Jans weiter. Flüchtlinge hätten hier geschrieben, gewirkt und geforscht. Zugewanderte hätten den Grundstein für die Pharmaindustrie gelegt und Sportgeschichte geschrieben.

«Unsere Geschichte ist keine Geschichte der Abschottung, sondern eine Geschichte der Vielfalt, der Offenheit und des Zusammenhalts», sagte Jans: «Das können wir mit gesundem Selbstvertrauen feststellen. Das brauchten wir jetzt, gerade jetzt.»

Diese Vielfalt verpflichte uns, Rücksicht zu nehmen, Kompromisse einzugehen und unterschiedliche Meinungen als Chance zu sehen. Wir sollten Sorge tragen zum Miteinander, zu unserer politischen Kultur und zu unserer Demokratie.

Die Welt ist laut Jans wieder unberechenbar und unsicherer geworden. Es gelte statt der Stärke des Rechts öfter wieder das Recht des Stärkeren. Genau da kämen unsere Beziehungen zu unseren Nachbarn ins Spiel. «Wir gehören zwar nicht zur EU, aber wie gehören zu Europa», so der Bundesrat. Geografie mache uns zu Nachbarn, Wirtschaft zu Partnern und gemeinsame Werte und Interessen zu Verbündeten.

Es reiche nicht mehr, nur die Hausaufgaben zu machen. Die Kooperation mit den Nachbarländern und der EU sei im Hinblick auf die grossen Herausforderungen einer «vernetzten, digitalisierten und mobilen Welt» entscheidend. Auch Europa sei Heimat.

Kommentare

User #5776 (nicht angemeldet)

Mein er mit Vielfalt die Zustände in Basel?

User #1090 (nicht angemeldet)

Reden von SPlern sind reine Zeitverschwendung.

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