Bundesrat

Für Bundesrat Cassis ist die Schweiz kein Geschenk des Himmels

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Nidau,

Bundesrat Ignazio Cassis hat die Schweiz in seiner 1.-August-Rede im freiburgischen Düdingen mit einem pflegebedürftigen Feld verglichen.

Bundesrat Ignazio Cassis trägt eine Kappe mit der Aufschrift «Seisler» vor seiner 1. August-Rede in Düdingen FR.
Bundesrat Ignazio Cassis trägt eine Kappe mit der Aufschrift «Seisler» vor seiner 1. August-Rede in Düdingen FR. - KEYSTONE/PETER KLAUNZER

Bei seiner 1.-August-Rede in Düdingen FR rief Ignazio Cassis dazu auf, dem Land Sorge zu tragen und bezeichnete die Neutralität als aktives Mittel für unseren Wohlstand.

«Die Schweiz fällt nicht vom Himmel. Sie wird kultiviert», sagte Aussenminister Cassis am Samstagmorgen laut Redetext. Er verwies dabei auf Landwirte, die sich hierzulande wegen der Trockenheit sorgten – und auf Menschen in anderen Ländern, die aus Angst vor Raketen zum gleichen Himmel blickten.

Für uns sei es alltäglich, dass sich Familien träfen und Kinder spielten. «Aber das ist nicht mehr überall normal», so Cassis. Die zunehmend instabile Zeit rufe uns in Erinnerung, dass die Schweiz mit Arbeit, Vertrauen und Geduld gepflegt werden müsse.

Diese Geduld bedürfe auch die Neutralität, sagte er mit Hinsicht auf die Neutralitätsinitiative, über die im September abgestimmt wird. Entscheidend für ihn sei: «Unsere Neutralität ist kein Selbstzweck.» Vielmehr sei sie ein Mittel für Freiheit, Sicherheit und Wohlstand. Sie bedeute, hinzuschauen und handeln zu können, wenn die Schweiz gebraucht werde.

Cassis hielt seine Rede auf einem Bauernhof im deutschfreiburgischen Mittelland, dem Austragungskanton entsprechend zweisprachig. Dort waren die eigentlichen Ehrengäste – in den Worten des Aussenministers – «nicht die Bundesräte, sondern die Kühe». Das finde er beruhigend, zumal die Schweiz nicht in Bern beginne. Sondern an einem Ort wie Düdingen, «wo Menschen früh aufstehen, hart arbeiten und Verantwortung übernehmen».

Der Bundesrat schloss mit dem Appell, den Kindern ein ebenso schönes Land zu übergeben, wie man es erhalten habe. So wie eine Ernte vorbereitet, geschützt und weitergegeben werde, müsse man auch mit der Schweiz verfahren.

Kommentare

User #5331 (nicht angemeldet)

Kein Schweizer

User #9741 (nicht angemeldet)

Der, man kann leider nicht mehr sagen (unser) BR ist krank. Mit den Sanktionen bringt der BR unsere ehemals freie Schweiz in Schwiergkeiten. Wir werden als ehemals FREIE SCHWEIZ als Kriegspartei mit den maroden EU Staaten abgestempelt.......

Weiterlesen

a
57 Interaktionen
Ernährungsinitiative
a
30 Interaktionen
Bussen drohen

MEHR BUNDESRAT

straumann
4 Interaktionen
Bern
Guy Parmelin AP30+
49 Interaktionen
«Paradigmenwechsel»
e-voting
5 Interaktionen
Bern

MEHR AUS BIEL

FC Biel-Bienne
Fussball
«Clean-up-day»
Nidau BE
5 Interaktionen
Bei eigenen Gebäuden
Bielersee
Geriet in Notlage