Bundesrat

Bundesrat will Gegenvorschlag zur Versorgungsinitiative

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Bern,

Der Bundesrat lehnt die Versorgungsinitiative ab. Allerdings soll das Anliegen in einem direkten Gegenvorschlag aufgenommen werden.

Elisabeth Baume-Schneider an der Medienkonferenz vom 19. Februar 2025.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Versorgungsinitiative soll ein direkter Gegenvorschlag gegenübergestellt werden.
  • Das hat Elisabeth Baume-Schneider am Mittwoch vor den Medien bekannt gegeben.
  • Die Initiative selbst sei zu wenig wirksam und zielgerichtet.

Künftig soll der Bund und nicht mehr in erster Linie die Kantone und die Wirtschaft bei Engpässen von günstigen und häufig genutzten Medikamenten tätig werden. Die Landesregierung will einen direkten Gegenentwurf zur Versorgungsinitiative lancieren.

Die Initiative «Ja zur medizinischen Versorgungssicherheit (Versorgungsinitiative)» will, dass der Bund die Erforschung, Entwicklung und Herstellung von wichtigen Heilmitteln in der Schweiz fördert und den Zugang dazu sicherstellt. Aktuell würden hierzulande Hunderte Medikamente fehlen. Deshalb bestehe dringender Handlungsbedarf.

Bist du zufrieden mit der medizinischen Versorgung in der Schweiz?

Eine gute Versorgung der Schweiz mit Medikamenten und anderen medizinischen Gütern ist für die Bevölkerung und für ein funktionierendes Gesundheitssystem zentral, wie der Bundesrat am Mittwoch mitteilte. Die Initiative sei aber zu wenig wirksam und zielgerichtet, um die Versorgungslage zu verbessern.

Stattdessen soll bis im Sommer ein direkter Gegenvorschlag zur Initiative erarbeitet werden. Demnach soll künftig der Bund die verfassungsmässige Kompetenz erhalten, die Grundversorgung mit Schmerzmitteln, Impfstoffen oder Antibiotika sicherzustellen.

Mehr zum Thema:

Kommentare

User #2401 (nicht angemeldet)

Das ist keine Führungspersönlichkeit. Keine Ideen, keine Neuerungen, nichts.

User #6447 (nicht angemeldet)

Wie sieht's eigentlich mit den monatlichen Sitzung mit den Kantonen aus? Führt 🌲Schneider diese Sitzungen durch? Die Prämien sind immer noch nicht günstiger geworden.

Weiterlesen

Start-up-Unternehmen
3 Interaktionen
Ablehnung
Zivildienstleistende  Zivildienst
15 Interaktionen
Strengere Regeln
Tierversuchsverbot
2 Interaktionen
«Folgen»

MEHR BUNDESRAT

2 Interaktionen
Bern
Martin Pfister IRIS-T SLM
15 Interaktionen
3,4 Mrd. Franken
Engpässe Versorgung Medikamente
25 Interaktionen
Engpässe
Rüstung
313 Interaktionen
Wegen Iran-Krieg

MEHR AUS STADT BERN

Bern
YB
8 Interaktionen
Wie geht es Hadjam?
Demo
42 Interaktionen
Krawall-Demo