Berner Inselgruppe lässt Einsatz von Cardioband-System untersuchen

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Bern,

Die Berner Inselgruppe lässt den Einsatz des Cardioband-Systems am Inselspital extern untersuchen. Hintergrund sind mutmassliche Verfehlungen und unerwartete Todesfälle am Universitätsspital Zürich zwischen 2016 und 2020.

Der Einsatz des Cardioband-Systems am Berner Inselspital wird extern unter die Lupe genommen (Symbolbild)
Der Einsatz des Cardioband-Systems am Berner Inselspital wird extern unter die Lupe genommen (Symbolbild) - KEYSTONE/GAETAN BALLY

Unter anderem geht es in dem im Mai veröffentlichten Bericht auch um den Einsatz neuer Medizinprodukte, insbesondere um das vom damaligen Zürcher Klinikdirektor Francesco Maisano mitentwickelte Cardioband.

Am Berner Inselspital wurde dieses 36 Mal implantiert. Nach heutigem Kenntnisstand gebe es keine Hinweise auf Sicherheitsprobleme bei den am Inselspital durchgeführten Eingriffen, schreibt die Spitalgruppe in einer Mitteilung vom Freitag.

Francesco Maisano
Francesco Maisano stand als Leiter der Herzchirurgie am USZ im Zentrum der aktuellen Aufarbeitung. - keystone

Die Insel Gruppe erachtet eine unabhängige Überprüfung der Behandlungen und Entscheidungsprozesse dennoch als angebracht.

Sie will damit sicherstellen, dass die Erkenntnisse aus Zürich auch im Hinblick auf die eigene Praxis sorgfältig und unabhängig aufgearbeitet werden, wie sie in der Mitteilung schreibt.

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