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    Bundesrat streicht zwei Sprachen im SRG-Auslandangebot Swissinfo

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Der Bundesrat hat die Leistungsvereinbarung mit der SRG für das Auslandangebot der Jahre 2027 bis 2030 genehmigt. Aufgrund von Mittelkürzungen werden die Angebote von swissinfo.ch in Portugiesisch und Japanisch eingestellt. Die SRG verkündet personelle Massnahmen.

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    Sicht auf das Logo der SRG, Swissinfo und der Vermarktungsfirma Admeira. (Symbolbild) - keystone

    Die neue Vereinbarung tritt am 1. Januar 2027 in Kraft, wie der Bundesrat am Mittwoch mitteilte. Trotz der Mittelkürzung solle ein umfassendes und qualitativ hochwertiges Angebot aufrechterhalten werden. Neben den zwei Sprachangeboten wird auch die Plattform tvsvizzera.it nicht weiterbetrieben.

    Das Onlineportal swissinfo.ch fokussiert sich künftig auf die drei Amtssprachen des Bundes, Deutsch, Französisch und Italienisch, sowie auf Englisch, Spanisch, Chinesisch, Russisch und Arabisch. Das Auslandangebot der SRG hat gemäss Communiqué zum Ziel, die Verbindung der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer zur Heimat zu stärken sowie das Verständnis für die Schweiz und ihre Präsenz im Ausland zu fördern.

    Personelle Massnahmen seien für die Umsetzung der Leistungsanpassungen nicht zu vermeiden, schrieb die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) in einem Communiqué. Für alle betroffenen Mitarbeitenden gälten die aktuell gültigen Sozialpläne der SRG.

    Die neue Leistungsvereinbarung bedeute für Swissinfo eine Budgetreduktion um 8,3 Millionen Franken, hiess es weiter. Heute stünden dem Internetportal 18,8 Millionen Franken zur Verfügung, künftig seien es 10,5 Millionen Franken.

    Anpassungen gibt es auch bei den internationalen TV-Sendern, an denen die Schweiz beteiligt ist. So werde der Anteil an Schweizer Sendungen bei 3sat von 10 auf 8 Prozent reduziert, schrieb der Bundesrat weiter. 3sat ist ein Programm der deutschen Rundfunkanstalten ARD und ZDF, des österreichischen Rundfunks ORF und der schweizerischen SRG.

    Bei TV5 Monde bleibe der Anteil bei 9 Prozent. TV5 Monde kann als französischsprachiges Pendant zu 3sat angesehen werden und wird etwa von den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Frankreichs, Kanadas und Belgiens finanziert.

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