Bundesrat spricht mit Finma-Spitze über Bankenregulierung
Der Bundesrat hat sich am Mittwoch mit den Finma-Verantwortlichen getroffen. Bei dem Austausch ging es unter anderem um die laufende Diskussion über verschärfte Kapitalvorschriften für die UBS.

Vor der Bundesratssitzung habe eine Aussprache mit der Spitze der Finanzmarktaufsicht Finma stattgefunden, heisst es in einer Mitteilung. Finma-Präsidentin Marlene Amstad habe den Bundesrat gemeinsam mit Finma-Direktor Stefan Walter über die gegenwärtigen Risiken an den Finanzmärkten sowie die generelle wirtschaftliche Situation der Banken und Versicherungen in der Schweiz informiert.
Weiter tauschten sich Bundesrat und Finma den Angaben zufolge über die laufenden Arbeiten zur Stärkung der Bankenstabilität in der Schweiz aus. Als Reaktion auf den CS-Untergang hatte der Bundesrat eine vollständige Unterlegung der Auslandsbeteiligungen systemrelevanter Banken mit hartem Eigenkapital (CET1) vorgeschlagen. Das betrifft in der Schweiz lediglich die UBS mit ihrem globalen Geschäft.
Im September beschloss der Ständerat, dass die Grossbank ihre Auslandstöchter künftig zu 90 Prozent mit CET1 unterlegen soll. Jetzt ist der Nationalrat in dieser Sache am Zug.
Die Finma erörtert mindestens einmal jährlich mit dem Bundesrat die Strategie ihrer Aufsichtstätigkeit sowie aktuelle Fragen der Finanzplatzpolitik.










