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    Bundesrat Rösti verspricht transparenten Dialog für Atomendlager

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    Deutschland,

    Bundesrat Albert Rösti hat sich an einer Informationsveranstaltung zum geplanten Atomendlager in Nördlich Lägern direkt an die Bevölkerung der Region gewandt. Er hoffe, dass der Prozess vertrauensvoll, offen und ehrlich geführt werde.

    Bundesrat Albert Rösti am Montagabend vor rund 400 Personen in Fisibach AG.
    Bundesrat Albert Rösti am Montagabend vor rund 400 Personen in Fisibach AG. - KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

    Rösti sprach am Montagabend in Fisibach AG den Dank aus, dass die Region ein national wichtiges Projekt mittrage. Auch kritische Fragen wolle er direkt entgegennehmen. Der persönliche Austausch sei ihm wichtig. An der Infoveranstaltung nahmen mehr als 400 Personen teil.

    Es gehe darum, miteinander im Gespräch zu sein und zu bleiben, hielt der Energieminister fest. Die sichere Entsorgung sei eine gesamtschweizerische Verantwortung. Diese dürfe nicht den kommenden Generationen überlassen werden.

    Rösti machte mehrfach klar, alles geschehe «transparent, schrittweise und mit der Bevölkerung». Es gehe darum, den sichersten Standort in der Schweiz zu bestimmen.

    Der Bundesrat wird laut Rösti in Kenntnis der kritischen Einwände den Standortentscheid fällen, voraussichtlich im Jahr 2030. Danach entscheidet auch das Bundesparlament. Rösti geht nach eigenen Angaben davon aus, dass etwa im Jahr 2033 eine Volksabstimmung stattfinden werde. Im Jahr 2050 könnten die ersten Abfälle eingelagert werden.

    Region soll eine Abgeltung erhalten

    Der Bundesrat kündigte auch an, dass die Region etwas für ihre Leistung erhalten solle, eine Art Abgeltung. Er hoffe, dass sich die Region weiterentwickeln werde. «Sie leisten eine wichtige Aufgabe für die ganze Schweiz. Es ist eine Aufgabe, die wir leisten müssen», sagte Rösti. Die Sicherheit stehe absolut oberster Stelle.

    Das Schweizer Tiefenlager für radioaktive Abfälle soll im Gebiet Nördlich Lägern errichtet werden. Das Gebiet liegt in den Kantonen Zürich und Aargau, nordwestlich von Bülach ZH. Nach Angaben der Nagra lassen sich dort radioaktive Abfälle in mehreren Hundert Metern Tiefe in Gesteinsschichten (vor allem Opalinuston) einschliessen.

    Der Zugang zum Tiefenlager soll im Gebiet Haberstal in der Gemeinde Stadel ZH gebaut werden. Die Anlagen für die Verpackung der Abfälle sollen beim Zwischenlager in Würenlingen AG zu stehen kommen. Im November 2024 reichte die Nagra beim Bund das Rahmenbewilligungsgesuch für das Tiefenlager in Nördlich Lägern ein.

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    Kommentare

    User #1913 (nicht angemeldet)

    Rösti und Transparenz ein Widerspruch in sich.

    User #2001 (nicht angemeldet)

    Vertrauensvoll und Politik, passt wie die Faust aufs Auge.

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