Bundesrat

    Jetzt wehrt sich der Bundesrat gegen die Vorwürfe

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Bern,

    Nach der Kritik am F-35-Kauf kündigt der Bundesrat Verbesserungen an. Den Vorwurf, die US-Verträge seien kaum gelesen worden, weist er zurück.

    F-35 Martin Pfister
    Der F-35 und Martin Pfister. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Bundesrat nimmt sechs von sieben Empfehlungen der parlamentarischen Oberaufsicht an.
    • Rüstungsgeschäfte sollen transparenter und Risiken besser kontrolliert werden.
    • Den Vorwurf einer ungenügenden Prüfung der F-35-Verträge weist der Bundesrat zurück.

    Nach der Rüge am vermeintlichen Fixpreis für die F-35-Jets nimmt der Bundesrat sechs von sieben Empfehlungen der parlamentarischen Oberaufsicht an. Zugleich weist er den Vorwurf zurück, die US-Verträge seien kaum gelesen worden.

    In ihrer am Freitag veröffentlichten Stellungnahme kündigt die Landesregierung Konsequenzen an nach der Kritik an der F-35-Beschaffung.

    Bundesrat wehrt sich

    Künftig sollen Rüstungsgeschäfte transparenter ablaufen, das Risikomanagement verbessert und der Rechtsdienst des Bundesamts für Rüstung (Armasuisse) gestärkt werden.

    Zugleich wehrt sich der Bundesrat gegen Vorwürfe, das Vertragswerk sei kaum geprüft worden. Der Bundesrat bedauere den Eindruck, nur der damalige Projektleiter habe die Verträge ganz gelesen.

    Soll die F-35-Beschaffung trotz Fixpreis-Fiasko weiterlaufen?

    Neben dem früheren Rüstungschef hätten weitere Armasuisse-Fachleute die Texte integral studiert. Während sich das Departement und die frühere Verteidigungsministerin Viola Amherd vertieft mit den Preisklauseln befasst hätten.

    Die GPK-N hatte im September gerügt, dass es den versprochenen Fixpreis für die Jets nie gegeben habe.

    Verteidigungsminister Martin Pfister räumte bereits früher ein, dass das Geld wohl nur für 30 statt 36 Jets reiche. Das Parlament bewilligte kürzlich einen Zusatzkredit von 394 Millionen Franken.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #3668 (nicht angemeldet)

    Kauft das Zeug und gut ist. Damit ihr gut Aufgestellt seid !

    User #7664 (nicht angemeldet)

    Es wäre so einfach, das gesprochene Geld für F35 light 10 Stück, Helis und Drohnen einsetzen. Denn Helis müssten auch erneuert werden

    Weiterlesen

    Martin Pfister F-35
    487 Interaktionen
    Kampfjet-Debakel
    F-35
    487 Interaktionen
    Laut Umfrage
    Pfister
    52 Interaktionen
    Trotz Problemen

    MEHR BUNDESRAT

    Franz Ruppen
    274 Interaktionen
    Walliser Doppelpack
    2 Interaktionen
    Bern
    Bundesrat
    85 Interaktionen
    «Charmeattacke»
    Chiesa Schnegg
    664 Interaktionen
    Zwei neue Kandidaten

    MEHR AUS STADT BERN

    Bern
    Pierre Alain Schnegg
    664 Interaktionen
    «Bringe viel Erfahrung»
    Gewalt
    1 Interaktionen
    Kanton Bern