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Bundesrat erlaubt Kanton Luzern Versuche mit E-Voting

Keystone-SDA
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Luzern,

Der Bundesrat hat dem Kanton Luzern eine Grundbewilligung für Versuche mit der elektronischen Stimmabgabe bei eidgenössischen Abstimmungen erteilt.

elektronische stimmabgabe e voting
E-Voting würde es ermöglichen, seine Stimme auf elektronischem Weg abzugeben. - keystone

Die Erlaubnis gilt für ein limitiertes Elektorat bis Ende November 2028.

Damit ermöglicht die Landesregierung dem Kanton Luzern die Wiederaufnahme der E-Voting-Versuche. Luzern setzt das System der Post ein, das bereits in den Kantonen Basel-Stadt, St. Gallen, Thurgau und Graubünden läuft.

Die Bundeskanzlei zieht eine positive Bilanz der seit 2023 laufenden Versuche. Die Kantone konnten die E-Voting-Ergebnisse planmässig ermitteln – mit einer Ausnahme: Bei einer Panne in Basel-Stadt im März 2026 konnten 2048 Stimmen wegen Fehlern bei der Handhabung von USB-Sticks nicht ausgezählt werden. Ein Systemfehler lag nicht vor. Der Bund erachtet eine Wiederholung des Vorfalls als sehr unwahrscheinlich.

Luzern will E-Voting für die rund 6900 Auslandschweizer Stimmberechtigten öffnen. Beim Urnengang vom 27. September werden damit voraussichtlich 181'000 Stimmberechtigte in den Kantonen St. Gallen, Graubünden, Thurgau und Luzern zum E-Voting zugelassen sein. Das sind 3,24 Prozent aller Stimmberechtigten. Die Regierung von Basel-Stadt entschied, die E-Voting-Versuche im laufenden Jahr auszusetzen.

Kommentare

User #4704 (nicht angemeldet)

Ich bin links und froh, dass wir bald jede Wahl gewinnen werden, obschon nach einer Wahl noch nie etwas für uns besser wurde.

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