BioSuisse, Demeter Schweiz und die Kleinbauern-Vereinigung sagen Ja zur Pestizidinitiative. Die Initiative biete eine einmalige Chance, die Schweizer Landwirtschaft zu transformieren, um in Zukunft die Umweltziele zu erreichen und so allen Menschen Zugang zu nachhaltigen und gesunden Lebensmitteln zu garantieren.
Bio Suisse
Der Präsident von Bio Suisse, Urs Brändli. (Archivbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Das teilten die drei Organisationen, welche zusammen rund 8000 Bäuerinnen und Bauern vertreten, am Dienstag gemeinsam mit.

Die Verwendung von synthetischen Pestiziden sei nicht nur eine Gefahr für Umwelt und Mensch, sondern zerstöre langfristig auch die wirtschaftlichen und natürlichen Grundlagen für die landwirtschaftliche Produktion in der Schweiz, argumentieren die Organisationen. Die Verwendung von Pestiziden sei nicht mehr nötig, weil auch ohne ökonomisch sinnvoll gearbeitet werden könne.

Die Organisationen begrüssen zudem die 10-jährige Übergangsfrist. Diese gebe den Landwirtinnen und Landwirten Planungssicherheit und sorge dafür, dass die Schweizer Landwirtschaft verändert werde, ohne dass einzelne Betriebe auf der Strecke blieben. Zudem würden die Forschungsgelder in diese Richtung umgelenkt und unterstützten damit die nötige Forschung und Entwicklung für eine Produktion ohne synthetische Pestizide.

Positiv bewerten BioSuisse, Demeter Schweiz und die Kleinbauern-Vereinigung, dass die Initiative nicht nur die Landwirtschaft, sondern auch die öffentliche Hand, Private und Firmen umfasst. Zudem werden auch Lebensmittel-Importe an das Pestizid-Verbot gebunden. Diese Regeln schaffen faire Bedingungen für alle und verhindern, dass billige, minderwertige Lebensmittel-Importe ins Land kommen und unseren Markt überschwemmen, teilen die Organisationen mit.

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