Berichte fordern tiefgreifende Reformen bei Lausanner Polizei

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Lausanne,

Diskriminierung, Sexismus und organisatorische Mängel erfordern eine umfassende Reform der Stadtpolizei Lausanne. Dies zeigen zwei am Mittwoch veröffentlichte Untersuchungsberichte.

Reformbedarf bei der Stadtpolizei Lausanne: Olivier Botteron, deren Kommandant, äussert sich an einer Medienkonferenz zu zwei Untersuchungsberichten.
Reformbedarf bei der Stadtpolizei Lausanne: Olivier Botteron, deren Kommandant, äussert sich an einer Medienkonferenz zu zwei Untersuchungsberichten. - KEYSTONE/CYRIL ZINGARO

Die externe anonyme Meldestelle, die im vergangenen Oktober von der Anwaltskanzlei Kellerhals Carrard eingerichtet wurde, hat laut der Stadtregierung «Hinweise auf diskriminierende Nachrichten und sexistische Situationen» zutage gefördert. Auch Ausgrenzungen und Ungleichbehandlungen werden im Bericht erwähnt.

Ein zweiter Bericht, derjenige des Experten André Duvillard, zeigt ebenfalls mehrere «Funktionsstörungen» auf. Die Stadtregierung nannte an einer Medienkonferenz in Lausanne drei vorrangige Arbeitsfelder: «die Analyse und Priorisierung der Aufgaben, die institutionelle Kultur sowie die Verhaltensänderung auf der Grundlage einer pflicht- und werteorientierten Haltung».

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