Schweizer Schüler haben beim Lesen und Rechnen noch Potenzial
Beim Lesen in der Schulsprache und in Mathematik haben Zweitklässler noch Verbesserungspotenzial. Das zeigt eine neue Studie im Auftrag der Kantone.

Das Wichtigste in Kürze
- Eine Studie im Auftrag der Kantone untersucht die Leistung von Schweizer Schülern.
- Zweitklässler haben gemäss der Studie noch Verbesserungspotenzial beim Lesen und Rechnen.
- Die Erziehungsdirektorenkonferenz stuft die Ergebnisse als «moderat» ein.
Die Erziehungsdirektorenkonferenz stuft die Ergebnisse einer neuen Studie zur Leistung von Schweizer Schülern als «moderat» ein.
Beim Lesen in der Schulsprache erreichten 79 Prozent der Schülerinnen und Schüler die nationalen Bildungsziele, wie die am Donnerstag veröffentlichte Erhebung der Universität Bern zeigt. In Mathematik waren es 76 Prozent.

Besser schnitten die Getesteten beim Hörverständnis in der Schulsprache ab. Dort erreichten durchschnittlich 87 Prozent der Schülerinnen und Schüler die Bildungsziele.
Die Resultate zeigten insgesamt, dass die Kantone harmonisiert unterwegs seien, schrieb die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren (EDK).
Getestet wurden im Jahr 2024 rund 20'000 Schülerinnen und Schüler in rund 1150 Schulen. Die nächsten Erhebungen finden 2028 und 2031 statt.












