Cannabis

    Basel-Stadt zieht nach drei Jahren Cannabis-Abgabe positive Bilanz

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    Basel,

    Mit der Studie «Weed Care» wird in Basel-Stadt die kontrollierte Abgabe von Cannabis getestet. Nach drei Jahren kommt das Gesundheitsdepartement zum Schluss, dass Risiken minimiert werden können, ohne den Konsum zu erhöhen.

    Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt zieht bei der Studie «Weed Care» zur kontrollierten Abgabe von Cannabis nach drei Jahren eine positive Bilanz. (Archivbild)
    Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt zieht bei der Studie «Weed Care» zur kontrollierten Abgabe von Cannabis nach drei Jahren eine positive Bilanz. (Archivbild) - KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

    Der Konsum via Joints mit Tabak nahm über die drei Jahre signifikant ab, wie das Gesundheitsdepartement (GD) in einer Medienmitteilung vom Donnerstag schreibt. Die monatliche Bezugsmenge pro Person sei indes stabil geblieben. Im Herbst 2025 eingeführte, nicht rauchbare Produkte hätten bis Februar 2026 rund 18 Prozent der monatlichen Bezugsmengen ausgemacht.

    Im Bezug auf die psychische Gesundheit gab es positive Entwicklungen. Gemäss Mitteilung haben sich depressive Symptome, Angstsymptome und Psychose-ähnliche Symptome reduziert. Ebenso seien der Konsum von Alkohol und anderen psychoaktiven Substanzen zurückgegangen.

    «Zentrale Faktoren für die positiven Effekte scheinen der Wegfall der Illegalität und kurze Kontakte in den Apotheken zu sein, die zur Entstigmatisierung des Konsums beitragen», wird Studienleiter Marc Walter zitiert. Hinzu kämen sichere, deklarierte Produkte sowie risikoärmere Produktformen, welche einen kontrollierten Konsum vereinfachten.

    Die Studie war in Basel im Januar 2023 mit 378 Teilnehmenden gestartet und nach drei Jahren waren noch 265 Personen aktiv beteiligt, wie es es heisst. In dieser Zeit seien knapp 113 Kilogramm Blüten und Hasch sowie rund 21 Deziliter Vapes, Öl und Sprays verkauft worden.

    Die positiven Zwischenergebnisse zeigen laut Regine Steinauer, Leiterin der Abteilung Sucht beim GD, den Bedarf nach einer gesetzlich verankerten Cannabisregulierung auf.

    Die Studie wurde bis Januar 2027 verlängert. Nach Abschluss würden das GD, die Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel, die Universität Basel und die Psychiatrischen Dienste Aargau einen Abschlussbericht erstellen.

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    Kommentare

    User #2354 (nicht angemeldet)

    Via sicura auch noch da?

    User #5947 (nicht angemeldet)

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