FC Basel: So erklärt Sportchef Stucki seinen Abgang
Der FC Basel braucht für die nächste Saison einen neuen Sportchef. Daniel Stucki erklärt nach dem Sieg gegen Thun seinen Abgang.
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Das Wichtigste in Kürze
- Nach sechs Jahren verlässt Sportchef Daniel Stucki den FCB per Ende Juni.
- Die Entscheidung sei schon länger gefallen und dem Club auch bekannt gewesen.
- Stucki: «Es wird Wehmut da sein, aber auch Vorfreude auf etwas Neues.»
Sportchef Daniel Stucki verlässt den FC Basel per Ende Juni nach sechs Jahren. Nach dem 3:1-Sieg gegen Thun äusserte sich Stucki vor den Medien und erklärte seinen Rückzug (Video oben).
Was der Öffentlichkeit erst am Dienstag mitgeteilt wurde, wusste der Club demnach schon «paar Wochen bis Monate».
Er habe den Fokus in der Rückrunde aber nicht auf sich richten wollen, sondern weiterhin aufs Team. «Dass wir unsere Minimalziele erreichen können – was wir immer noch können.»
Nach Zeit beim FCB «wird Wehmut da sein»
Der Job mache ihm viel Spass, doch die Idee einer Neuorientierung sei ihn ihm gereift, erklärt Stucki weiter. Sie habe nichts mit der «nicht erfolgreichen Saison zu tun».
Pläne für die Zukunft hat der frühere Polizist noch nicht. Eine Rückkehr zur Polizei bezeichnet er als «eher unrealistisch».
Stucki: «Dem Fussball bin ich schon das ganze Leben verbunden, ich war einfach zehn Jahre nicht im Business. Mal schauen, was auf mich zukommt – es ist noch nichts konkret.»

In seiner Zeit beim FC Basel habe er viel erlebt, auch schon als Direktor Nachwuchs. «Es wird schon Wehmut da sein, aber auch Vorfreude auf etwas Neues.» So etwa auf Ferien, in die er die letzten Jahre «fast nie» gehen konnte.
Vor seinem Abschied am 30. Juni geht es für den FC Basel noch um die Qualifikation für den Europacup. Abschied hin oder her – für Stucki ist klar: «Ich will mich voll auf die letzten drei Spiele fokussieren.»
Schmid: «Müssen ihm einfach Danke sagen»
«Er hat speziell in der Double-Saison einen unglaublich tollen Job gemacht», schwärmt FCB-Verteidiger Dominik Schmid von Stucki.
Ein Sportchef werde natürlich immer an den Transfers gemessen. «Wenn sie einschlagen, ist er super. Wenn nicht, steht er quasi als Buhmann da. Das ist nicht ganz einfach», meint der Verteidiger.
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Stucki habe in letzter Zeit «viele negative Kommentare» erhalten, «das finde ich unverständlich. Er kam und führte uns als Sportchef zum Double. Von dem her müssen wir ihm einfach Danke sagen und den Entscheid akzeptieren.»












