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    1900 Kalaschnikows im Aargau registriert

    Keystone-SDA
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    Aarau,

    1900 Kalaschnikows sollen im Aargau registriert sein: Die SP will sie nun aus den Haushalten verbannen – SVP-Nationalrat und Sportschütze Riner wehrt sich.

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    SP-Nationalrätin Gabriela Suter plädierte im «Talk Täglich» von Tele M1 für eine Verschärfung der Waffengesetze. (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im Kanton Aargau sind 1900 Kalaschnikows registriert – Gabriela Suter fordert ein nationales Waffenregister und strengere Erbkontrollen.
    • Christoph Riner warnt vor einem Verbot und sieht die Schiesstradition gefährdet.
    • Die Debatte folgt auf den Amoklauf an einem Rave in Aarau mit einem Todesopfer.

    Im Kanton Aargau sind laut SP-Nationalrätin Gabriela Suter rund 1900 Kalaschnikows registriert.

    Die Aargauer Politikerin nannte die Zahl in der Sendung «TalkTäglich» auf Tele M1 unter Berufung auf Polizeiangaben.

    «Wir setzen uns für die Sicherheit der Bevölkerung ein und diese ist so nicht gewährleistet.» Das sagte Suter mit Blick auf den Amoklauf an einem Rave in Aarau, der ein Todesopfer und mehrere Verletzte forderte. Halbautomatische Feuerwaffen sollten nach Ansicht der SP aus Schweizer Haushalten verbannt werden.

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    Gegenwind kommt vom SVP-Nationalrat und Sportschützen Christoph Riner. - keystone

    Widerstand komme von SVP-Nationalrat und Sportschütze Christoph Riner. Er halte es nicht für gerechtfertigt, Menschen, die sich an die Gesetze hielten, die Waffen zu entziehen.

    «Nicht fair»

    «Das finde ich echt nicht fair. Wir dürfen nicht hunderttausende Mitbürger unter Generalverdacht stellen», sagte Riner. In Schützenvereinen funktioniere zudem die soziale Kontrolle. Falle jemand auf, werde reagiert und der Fall gemeldet.

    Sollten halbautomatische Waffen wie Kalaschnikows aus Schweizer Haushalten verbannt werden?

    Suter betone hingegen, dass sich ihre Kritik nicht gegen Sportschützen oder Jägerinnen und Jäger richte. Sie fordere ein nationales Waffenregister und mehr Kontrolle bei der Vererbung von Feuerwaffen.

    Riner warne dagegen vor den Folgen eines generellen Verbots. Dieses würde das Ende des 300-Meter-Schiessens bedeuten. «Dann wäre eine Schweizer Schiesstradition wirklich tot.» Riner besitze selbst ein Sturmgewehr 57 und ein Sturmgewehr 90.

    Kommentare

    User #1230 (nicht angemeldet)

    Für meine linke Faust habe ich einen Waffentragschein. Vor meinter rechten Faust habe ich selber Angst.

    User #1230 (nicht angemeldet)

    Es kommen mindestens zehn Armeegewehre auf eine Kalaschnikoff. Wo ist das Proble mit den Kalaschnikoff. Es ist ein tödlicher Amoklauf mit Schusswaffen 25 Jahre nach dem letzten in Zug. Es ist eine Tat, begangen von einem von 9,5 Mio Einwohnern. Wo ist das Problem. Wer jede Möglichkeit einer solchen Tat garantiert verhindern will, der muss alles menschliche Leben verhindern.

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    Maria S. Aarau
    Città Sant'Angelo
    Aarau
    Rave-Schiesserei

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