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    Steuerverteilung der Kantonalbank beschäftigt Aargauer Parlament

    Keystone-SDA Regional
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    Aarau,

    Der Aargauer Grosse Rat hat am Dienstag über die Verteilung der Steuern der Aargauischen Kantonalbank (AKB) auf die Standortgemeinden diskutiert. Zu entscheiden gab es nichts. Die AKB zahlt auch künftig Steuern gemäss AHV-Bruttolohnsumme an ihre Filialstandorte.

    Der Aargauer Regierungsrat hat auf Druck des Parlamentes eine alternative Verteilung der Steuergelder der Aargauischen Kantonalbank geprüft. (Archivbild)
    Der Aargauer Regierungsrat hat auf Druck des Parlamentes eine alternative Verteilung der Steuergelder der Aargauischen Kantonalbank geprüft. (Archivbild) - Keystone/GAETAN BALLY

    Der Regierungsrat legte nach einem früheren Beschluss des Parlamentes einen Bericht zur AKB-Steueraufteilung vor. Dahinter lag die Forderung nach einer Betriebsstättenbuchhaltung der staatseigenen Bank.

    Dies würde dazu führen, dass der steuerbare Gewinn gemäss jeder Filiale ausgewiesen und versteuert würde. Bei der SVP und FDP bestand letztlich der Wunsch, die Steuererträge fairer zu verteilen. Heute erhält der AKB-Hauptsitz Aarau 63 Prozent der Steuereinnahmen. Die Städte Baden und Brugg erhalten je 5 Prozent überwiesen.

    Für SVP-Fraktion sagte Rahel Gassner-Ruf, man habe vom Regierungsrat mehr alternative Vorschläge erwartet und mehr Perspektiven gewünscht. Adrian Schoop (FDP) sagte für seine Partei, man sei mit dem Bericht nicht zufrieden. Es sei schade, dass nicht eine Möglichkeit gefunden worden sei, die Gewinne steuerlich anders aufzuteilen.

    Rita Brem-Ingold (Mitte) betonte, die heutige Regelung entspreche der schweizweiten Praxis. SP, GLP und Grünen hielten fest, die geltende Steuerpraxis sei klar und elegant.

    Optionen geprüft

    Finanzdirektor Markus Dieth (Mitte) versicherte, man habe alles geprüft. Im Bericht heisst es, eine alternative Steuerausscheidung würde nicht die tatsächlichen Risiko- und Tätigkeitsprofile der Gesamtbank widerspiegeln.

    Als Optionen prüfte die Regierung auch eine vollständige Steuerbefreiung der AKB für die Gemeinden oder ein Modell nach Zürcher Vorbild, bei dem Dividenden nach Einwohnerzahl verteilt werden.

    Die staatseigene AKB beschäftigt rund 1000 Mitarbeitende in 32 Geschäftsstellen im Aargau und in der solothurnischen Region Olten-Gösgen-Gäu.

    Für das Jahr 2025 weist die AKB im Geschäftsbericht insgesamt 11,6 Millionen Franken Steuern aus. An den Kanton schüttet die Bank 100 Millionen Gewinn aus und bezahlt dem Staat 15,2 Millionen Franken als Abgeltung für die Staatsgarantie.

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