«Wenn ich ein Niemand bin?» Robbie Williams sorgt sich um Tochter
Robbie Williams enthüllt eine nächtliche Nachricht seiner Tochter Teddy. Die 13-Jährige will unbedingt berühmt werden und hat Angst, sonst «nichts» zu sein.

Das Wichtigste in Kürze
- Robbie Williams sagt, Tochter Teddy wolle unbedingt berühmt werden.
- Williams macht sich Sorgen, weil Teddy sehr sensibel ist.
- Er fürchtet harte Kommentare im Netz.
Mitten in der Nacht. 02.06 Uhr. Robbie Williams’ (51) Handy vibriert. Die Nachricht kommt von seiner 13-jährigen Tochter Teddy und trifft ihn hart.
«Dad, was, wenn ich keine Sängerin werde? Das ist meine grösste Angst. Was, wenn ich ein Niemand bin?»
Der britische Superstar erzählt die Szene im Gespräch bei BBC Radio 2. Seine Tochter sei «verzweifelt» danach, berühmt zu werden. So sehr, wie er es bei sich selbst nie erlebt habe.
«Ich habe es noch nie so extrem gesehen»
Robbie Williams erinnert sich an seine eigene Jugend in Stoke-on-Trent. Auch er habe davon geträumt, eines Tages im Fernsehen zu sein. Doch bei Teddy sei dieser Wunsch noch viel stärker.
«Ich habe es noch nie so akut gesehen wie bei ihr», sagt er. Seine spontane Reaktion auf die Nachricht? Humor.
«Babe, du bist ein Nepo-Baby. Du wirst schon klarkommen», habe er ihr geschrieben. Der Begriff steht für Kinder prominenter Eltern, die in der Unterhaltungsbranche Startvorteile haben.
Robbie sorgt sich vor allem um eines
Doch hinter dem Witz steckt echte Sorge. Denn Teddy sei extrem sensibel. «Ich bin schon schrecklich sensibel. Sie ist noch schlimmer als ich», sagt Robbie Williams offen.
Er fürchte, was Worte, Kommentare und gemeine Menschen mit ihr machen könnten.
Während er selbst früher keine Alternative gesehen habe ausser «Regale bei einem Grossverteiler einzuräumen», habe seine Tochter alle Optionen. Trotzdem wolle sie unbedingt ins Rampenlicht.
Erstes Film-Debüt mit 13
Ganz unbegründet ist der Traum nicht. Teddy stand bereits vor der Kamera.
Im Weihnachtsfilm «Tinsel Town» spielte sie an der Seite von Rebel Wilson und Kiefer Sutherland. Bei der Premiere in London posierte sie selbstbewusst mit ihren Eltern auf dem roten Teppich.

Robbie und seine Frau Ayda Field hatten versucht, Teddy lange aus der Öffentlichkeit herauszuhalten. Doch der Wunsch nach Bühne, Scheinwerfern und Applaus komme klar von ihr.
Zwischen Stolz und Angst
Für Williams ist es ein Spagat.
Auf der einen Seite die Freude, dass seine Tochter kreativ ist. Auf der anderen Seite die Angst vor dem gnadenlosen Showgeschäft. «Es ist ein wunderbares Leben. Aber auch ein hartes», sagt er.
Klar ist: Teddy will berühmt werden. Und ihr Vater weiss nur zu gut, welchen Preis Ruhm haben kann.



















