Wegen Mette-Marit? Marius verbrachte Nacht im Spital
Marius Borg Høiby wollte kürzlich erneut aus dem Knast raus – vergeblich. Jetzt verbrachte der Sohn von Mette-Marit angeblich die Nacht im Spital.

Das Wichtigste in Kürze
- Der Zustand von Kronprinzessin Mette-Marit hat sich zuletzt verschlechtert.
- Marius Borg Høiby wollte darum aus der U-Haft raus und zu seiner Mutter.
- Der Antrag wurde abgelehnt. Jetzt wurde der 29-Jährige ins Spital gebracht.
Ob es mit dem Gesundheitszustand seiner Mutter zu tun hat?
Marius Borg Høiby (29) sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Der Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit (52) wartet auf sein Urteil, welches am 15. Juni verkündet werden soll. Nun wurde er am Mittwoch jedoch ins Spital gebracht.
Wie «Se og Hør» berichtet, verbrachte Marius sogar die Nacht dort. Fotos zeigen ihn vor der Eingangstür einer Klinik in Østlandet. Dabei wurde er von einem bewaffneten Polizeibeamten begleitet.
Anwalt äussert sich nicht zu Spitalnacht
Warum genau der 29-Jährige ins Spital musste, ist nicht bekannt. Auf den Bildern ist zu sehen, wie er vor dem Gebäude eine Zigarette raucht. Dem Bericht zufolge trug Marius eine Tasche bei sich.

Ob der Spitalaufenthalt mit seiner Mutter Mette-Marit zu tun hat, ist ebenfalls unklar. Marius' Anwalt wollte sich gegenüber der norwegischen Zeitung nicht dazu äussern.
Fest steht nur: Vor wenigen Tagen stellte sein Team erneut einen Antrag auf Haftentlassung. Als Grund dafür wurde der angeschlagene Gesundheitszustand von Mette-Marit genannt.
Mutter Mette-Marit braucht neue Lunge
Die Kronprinzessin leidet an einer chronischen Lungenfibrose. Seit kurzem befindet sie sich offiziell auf der Warteliste für eine Lungentransplantation. Marius wollte darum raus aus dem Knast und seiner Mutter beistehen.

Dem Antrag wurde zunächst stattgegeben. Die Staatsanwaltschaft reichte jedoch Berufung ein. Letztlich wurde der Antrag dann erneut abgelehnt. Es wurde entschieden, dass Marius bis zur Urteilsverkündung in Haft bleiben muss.
Marius klagt über Haft – und planscht im Pool
Der Sohn von Mette-Marit versuchte davor schon mehrmals unter bestimmten Auflagen freizukommen. In einem Bericht jammerte er zudem über die «ungerechten» und harten Haftbedingungen. Er sprach von Isolation und schlechter Luft.
Auf Fotos, die erst gestern die Runde machten, war davon allerdings nicht viel zu sehen. Neue Schnappschüsse zeigen Marius beim Planschen in einem aufblasbaren Pool im Gefängnishof mit Zigi in der Hand.
Die ungewöhnlichen Szenen wurden offenbar durch eine spezielle Lage möglich. Der Osloser Knast steht kurz vor der Schliessung. In dieser Übergangsphase gab es laut «Se og Hør» mehr Freiheiten als sonst.
Marius Borg Høiby sieht sich mit schweren Vorwürfen konfrontiert. Im März war der wochenlange Vergewaltigungsprozess gegen ihn zu Ende gegangen. Insgesamt ist der Sohn von Mette-Marit in 40 Punkten angeklagt.












