Mette-Marits Sohn Marius jammert über Haftbedingungen
Marius Borg Høiby sitzt hinter Gittern, während er auf sein Urteil wartet. Nun klagt er in einem Bericht über die «ungerechten» Haftbedingungen.

Das Wichtigste in Kürze
- Marius Borg Høiby wurde unter anderem wegen Vergewaltigung angeklagt.
- Der Sohn von Mette-Marit wartet derzeit in Untersuchungshaft auf sein Urteil.
- Er findet es «ungerecht», dass er in U-Haft bleiben muss, jammert Marius.
Seit Februar sitzt er in U-Haft – und das wird sich vorerst auch nicht ändern!
Marius Borg Høiby (29) musste sich in Oslo vor Gericht unter anderem wegen Vergewaltigung verantworten. Der aufsehenerregende Prozess gegen den Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit (52) ging im März zu Ende.
Seither hat Marius bereits mehrmals versucht, aus dem Knast rauszukommen – vergeblich.
Mette-Marits Sohn bleibt in U-Haft
Anfang März hatte er einen Antrag auf Freilassung gestellt. Doch das Gericht lehnte ab und verwies dabei auf «die Schwere und den Umfang des Falls sowie die hohe Wiederholungsgefahr».

Kürzlich nahmen seine Anwälte nun einen weiteren Anlauf. Sie beantragten die Freilassung mit einer elektronischen Fussfessel. So, dass Marius den Rest seiner Untersuchungshaft zu Hause absitzen könnte.
Doch auch dieser Antrag wurde abgelehnt. Der Sohn von Mette-Marit muss bis zur Urteilsverkündung hinter Gittern bleiben.
«Es ist so absurd und ungerecht»
Marius stösst das sauer auf. In einem Beitrag für die norwegische Online-Zeitung «Nettavisen» beschwert er sich jetzt über die Haftbedingungen.
«Es ist so absurd und ungerecht, dass mir die Worte fehlen, um meine Frustration auszudrücken», jammert er. Der 29-Jährige berichtet von einer enormen Belastung – vor allem für seine psychische Gesundheit.
Auch die Medienpräsenz im Gerichtssaal kritisiert er. Und wirft dem Richter vor, «sich schon vorher entschieden zu haben».
Es ist nicht das erste Mal, dass sich Marius über die Bedingungen in der Untersuchungshaft beklagt. «Ich sitze in Isolation im Gefängnis in Oslo und habe extrem wenig menschlichen Kontakt. Zwei drei Besuche pro Woche», sagte er laut «Verdens Gang» kürzlich vor Gericht.
Urteil wird im Juni verkündet
Marius Borg Høiby ist in 40 Punkten angeklagt. Dem Stiefsohn von Kronprinz Haakon werden unter anderem vier Vergewaltigungen vorgeworfen. Die mutmasslichen Opfer soll er bei den Taten gefilmt haben.

Die Staatsanwaltschaft fordert sieben Jahre und sieben Monate Haft für Marius. Sein Verteidiger hingegen plädiert für eine Haftstrafe von eineinhalb Jahren. Der Norweger solle von den Vergewaltigungsvorwürfen freigesprochen werden.
Das Urteil wird am 15. Juni erwartet.















