Von wegen strenge Haft: Marius planscht im Knast-Pool
Marius Borg Høiby klagte über harte Haftbedingungen. Nun sorgt ein Pool-Bild aus dem Gefängnis für Wirbel.

Das Wichtigste in Kürze
- Marius Borg Høiby sitzt seit Februar in Untersuchungshaft.
- Nun sorgt ein Pool-Bild aus dem Gefängnis für Aufsehen.
- Zuvor hatte er über schwierige Haftbedingungen geklagt.
- Das veröffentlichte Bild wurde später wegen KI-Fehlern zurückgezogen.
Von wegen strenger Knast-Alltag: Marius Borg Høiby (29) sorgt mit einem Pool-Bild aus dem Gefängnis für Wirbel.
Der Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit (52) sitzt seit Februar in Untersuchungshaft. Vor Gericht hatte der 29-Jährige zuvor über schwierige Haftbedingungen geklagt.
Marius im Planschbecken
Jetzt wirkt seine Darstellung plötzlich weniger düster. Das norwegische Magazin «Se og Hør» veröffentlichte ein Bild, das Høiby in einem aufblasbaren Pool im Gefängnishof zeigen sollte.
Neben ihm waren zwei weitere Männer zu sehen. Die Szene erinnerte mehr an Sommerpause als an harte Haft.
Laut «VG» wurde das Pool-Bild von Høiby von einem Gefängnismitarbeiter aufgenommen.
Gefängnis kurz vor Schliessung
Möglich wurde die ungewöhnliche Szene offenbar durch eine spezielle Lage. Das Osloer Gefängnis steht kurz vor der Schliessung.
Zuletzt sassen dort nur noch wenige Insassen ein. In dieser Übergangsphase gab es offenbar mehr Freiheiten als sonst.

Dazu gehörten Aktivitäten im Freien, mehr Bewegung und eben auch ein Planschbecken im Hof.
Für Høiby ist das heikel. Denn er hatte zuvor laut norwegischen Medien über Isolation, schlechte Luft und belastende Haftbedingungen gesprochen.
KI-Fehler auf dem Bild
Ganz sauber war die Veröffentlichung allerdings nicht. «Se og Hør» zog das Bild später zurück.
Auf der Aufnahme waren auffällige Fehler zu sehen. Unter anderem soll eine Hand sechs Finger gehabt haben. Auch Tätowierungen wirkten verschoben.
Das Magazin räumte ein, dass das Bild wegen schlechter Qualität digital verbessert worden war. Dabei kam offenbar KI zum Einsatz.
Der Pool-Wirbel ist damit nicht einfach ein sauberer Schnappschuss. Er bleibt aber trotzdem brisant, weil der Kern der Geschichte laut «VG» stimmt: Høiby soll tatsächlich in einem Planschbecken im Gefängnishof fotografiert worden sein.
Schwere Vorwürfe gegen Høiby
Der Zeitpunkt ist für Høiby besonders ungünstig. Gegen den 29-Jährigen laufen schwere Vorwürfe.
Es geht unter anderem um Gewalt, Drohungen, Verstösse gegen Kontaktverbote und schwere Sexualdelikte. Høiby weist die schwersten Vorwürfe zurück.
Ein Gericht hatte zuletzt entschieden, ihn aus der U-Haft zu entlassen. Die Staatsanwaltschaft legte dagegen Beschwerde ein.
Damit bleibt Marius Borg Høiby vorerst hinter Gittern. Das Urteil wird am 15. Juni erwartet.



















