Die Schauspielerin ist in die italienische Hauptstadt gereist, um dort ein Kunstprojekt vorzustellen. Es geht um den italienischen Regisseur und Dichter Pier Paolo Pasolini.
Tilda Swinton Bei den Proben der Performance «Embodying Pasolini». Foto: Cecilia Fabiano/LaPresse via ZUMA Press/dpa
Tilda Swinton Bei den Proben der Performance «Embodying Pasolini». Foto: Cecilia Fabiano/LaPresse via ZUMA Press/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Oscar-Preisträgerin Tilda Swinton ist ein grosser Fan der Stadt Rom.

«Rom ist nie fertig», sagte die schottische Schauspielerin am Donnerstag in der italienischen Hauptstadt.

«Auf eine gewisse Weise kann man auch sagen, sie hat nie begonnen», meinte die 60-Jährige über die Millionenmetropole. Auf den Strassen sehe man alle historischen Epochen, das sei «zeitlos».

Swinton stellte gemeinsam mit dem französischen Kurator und Modehistoriker Olivier Saillard ein Kunstprojekt über den italienischen Regisseur und Dichter Pier Paolo Pasolini («Mamma Roma»/1962) vor. In der Performance «Embodying Pasolini» werden historische Filmkostüme aus Pasolinis Werken neu interpretiert. Das Werk des Duos feiert am Freitag (25. Juni) in den Hallen des Kulturzentrums Mattatoio Uraufführung.

Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi sagte dazu am Donnerstag, dass Kino und Mode zwei Dinge seien, die ganz eng zu Rom gehörten. Pasolini wäre im kommenden Jahr 100 Jahre alt geworden. Der italienische Künstler war 1975 unweit von Rom, in Ostia, ermordet aufgefunden worden.

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