Sydney Sweeney als Baby verkleidet: Regisseur erntet Shitstorm
Der Regisseur der Hitserie «Euphoria» steht in der Kritik. Fans zeigen sich verstört über Szenen aus der dritten Staffel – und sprechen von Frauenfeindlichkeit.

Das Wichtigste in Kürze
- Die neue Staffel von «Euphoria» wird online heftig kritisiert.
- Sydney Sweeney wird darin als Hund und als Baby verkleidet gezeigt.
- Dem Regisseur Sam Levinson wird Sexismus vorgeworfen.
«Euphoria» ist zurück! Seit kurzem ist die dritte Staffel der HBO-Hitserie da.
Die Vorfreude der Fans war riesig. Umso grösser ist nun aber die Enttäuschung bei einigen. Bereits nach den ersten Folgen hagelt es auf Social Media Kritik – und zwar so richtig! Von Frauenfeindlichkeit und Sexismus ist die Rede.
Gewalt, Drogen und Sexszenen waren zwar auch schon in den ersten beiden Staffeln keine Seltenheit. In der dritten Staffel legte der Regisseur Sam Levinson aber nochmals eine Schippe drauf. Doch ist er diesmal zu weit gegangen?
Stripclub, Onlyfans und Sugar-Baby
Rue (gespielt von Zendaya) wird zur Drogenkurierin und ist an der Leitung eines Stripclubs beteiligt. Cassie (gespielt von Sydney Sweeney) verdient ihr Geld mit Onlyfans und Jules (gespielt von Hunter Schafer) arbeitet als High-End-Sugar-Baby.

Dass die weiblichen Charaktere allesamt in der Sexarbeit tätig sind, sorgt bei einigen Zuschauern für rote Köpfe.
«Ist Sam Levinson einfach nur besessen davon, Frauen zu demütigen, oder was?», schimpft jemand auf der Plattform X. Eine weitere Person schreibt: «Sam Levinson weiss nicht, wie man weibliche Charaktere schreibt, ohne sie zu sexualisieren.»

Und wieder ein anderer User findet: «Sam Levinson bringt diese Mädchen immer wieder in wirklich extrem übergriffige Situationen, und zwar viel zu oft.»
«Ekelhaft»: Baby-Szene erschüttert Fans
Insbesondere die Szenen mit Sydney Sweeney alias Cassie lösen auf Social Media Empörung aus. So verkleidet sie sich in der Serie für die Erotikplattform Onlyfans als Hund und als Baby.
«Sich als Baby zu verkleiden ist total verrückt, das ist so ekelhaft», kritisiert jemand. Ein anderer User schreibt: «Leider habe ich es kommen sehen, die Anzahl der widerlichen und unnötigen Szenen in dieser Serie ist wahnsinnig.»
Die grösste Kritik richtet sich jedoch gegen den Regisseur selbst. «Alter, diese Sendung. Sam Levinson. Einfach alles, igitt», zeigt sich eine Person verstört.
«Ich frage mich langsam, ob mit Sam Levinson alles in Ordnung ist», so ein weiterer User.
«Frauenfeindliche Fantasien»
Beanstandung gibt es aber nicht nur von Social-Media-Nutzern, sondern auch von Zeitungen wie dem «Guardian» und «Telegraph».
Letzterer bemängelt, dass die Hitserie in die «gruselige, sexbesessene Fantasie eines Mannes abgerutscht» sei. Die Zeitung wirft Levinson «frauenfeindliche Fantasien» vor und schreibt, er sei «völlig pervers» geworden.

Der «Guardian» bezeichnet die dritte Staffel von «Euphoria» derweil als «schmutzig und verzweifelt».
Ob sich der Filmproduzent nach der heftigen Kritik dazu äussern wird? Das bleibt abzuwarten.
















