Dschungelcamp: Sonja Zietlow verteidigt TV-Sendung
In Australien brennen immer noch grosse Waldflächen, Millionen von Tieren sollen schon verendet sein. Dschungelcamp Moderatorin Zietlow verteidigt das Camp.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Kritik am RTL-Dschungelcamp in Australiens Katastrophenjahr 2020 reisst nicht ab.
«Unsere australischen Kollegen sind mehr als dankbar, ihren Job bei IBES nicht (auch noch) zu verlieren!», schrieb sie auf ihrer Facebook-Seite. «Diese Arbeit sichert ihnen nicht nur im Januar gutes Einkommen.»
Nun fordert auch die Medienexpertin der Union im Bundestag den Privatsender auf, die Show angesichts der heftigen Buschbrände auszusetzen. «In Australien brennen die Wälder, ein ganzer Kontinent leidet unter dem Feuer. Menschen und Tiere sterben, viele verlieren ihre Häuser.
Zuletzt hatte sich Kritik an der Reality-Show aus dem australischen Dschungel geregt. Da an der West- und Ostküste Australiens seit Oktober grosse Waldflächen brennen. Und mindestens 26 Menschen und viele Millionen von Tieren bereits gestorben sind.
Tausende Häuser sind durch die Flammen schon verbrannt oder bedroht.

Die Umwelt wird grossflächig zerstört. Dies ist nicht die geeignete Szenerie für eine leichte Unterhaltungssendung wie das «Dschungelcamp». Das teilte die medienpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion Elisabeth Motschmann am Donnerstag mit.
Das Dschungelcamp startet am 10. Januar in die 14. Staffel. Sonja Zietlow (51) und Daniel Hartwich (41) moderieren die Show aus dem australischen Dschungel.
Dschungelcamp wird stark kritisiert
Ein RTL-Sprecher betonte: «Wir nehmen die Situation in Australien sehr ernst. Wir haben uns auch mit teils direkt betroffenen australischen Crewmitgliedern ein persönliches Bild von der Situation gemacht. Die Buschbrände werden in der Sendung thematisiert.»
Viele Menschen würden eine Ausstrahlung aus Australien als «hochgradig geschmacklos» empfinden. Sie empfehle dem Sender daher, «das Dschungelcamp dieses Jahr nicht in Australien durchzuführen». Die Entscheidung müsse der Sender als privates Medienunternehmen aber selbst treffen.
Zuvor hatte bereits der SPD-Bundestagspolitiker Karl Lauterbach an den Fernsehsender RTL appelliert, das Dschungelcamp dieses Jahr abzublasen. «Das Ganze erinnert an den Tanz auf dem Vulkan», sagte er der «Bild»-Zeitung.
Dschungelcamp Moderatorin spricht
Die Moderatorin Sonja Zietlow verteidigte ihre Show «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus» (IBES) gegen die Kritik. «Unsere australischen Kollegen sind mehr als dankbar, ihren Job bei IBES nicht (auch noch) zu verlieren!», schrieb sie auf ihrer Facebook-Seite. «Diese Arbeit sichert ihnen nicht nur im Januar gutes Einkommen.»
An der West- und Ostküste Australiens brennen seit Oktober grosse Waldflächen. Mindestens 26 Menschen und viele Millionen von Tieren bereits gestorben sind. Tausende Häuser sind durch die Flammen schon verbrannt oder bedroht.
Das Dschungelcamp startet am 10. Januar in die 14. Staffel. Ein RTL-Sprecher betonte: «Wir nehmen die Situation in Australien sehr ernst.
Wir haben uns auch mit teils direkt betroffenen australischen Crewmitgliedern ein persönliches Bild von der Situation gemacht. Die Buschbrände werden in der Sendung thematisiert.»














