«Schwierigste Zeit»: Kinder erlebten Katie Price auf Drogen
Die Kinder von Katie Price packen über die «schwierigste Phase» ihrer Kindheit aus. Eine Nacht verfolgt Sohn Junior gedanklich bis heute …

Das Wichtigste in Kürze
- Katie Prices Kinder Princess und Junior berichten unter Tränen von ihrer schweren Lebensphase.
- Nach dem Ehe-Aus mit Kieran Hayler litt das Ex-Model unter Depressionen und Kokainsucht.
- Ihr Sohn erinnert sich in einer Doku an eine Nacht, die von Angst geprägt war.
Zum ersten Mal sprechen Junior (21) und Princess André (19) so schonungslos über die «schwierigste Zeit» ihres Lebens.
In der neuen Sky-Dokumentation «Katie Price: Nothing To Hide» schildern die beiden emotional, wie sie die Zeit erlebten, als ihre Mutter Katie Price (48) mit Drogenproblemen kämpfte. Immer wieder fliessen Tränen – denn die Erinnerungen sind bis heute schmerzhaft.
Nach dem endgültigen Aus ihrer Ehe mit ihrem dritten Ehemann Kieran Hayler (39) geriet Katie Price 2018 in eine tiefe Krise. Das ehemalige Glamour-Model litt unter Depressionen und entwickelte eine Kokainsucht.
Sohn hatte Angst
Während sie immer weiter abrutschte, waren ihre Kinder noch jung. Junior war damals 13 Jahre alt, Princess erst elf. Katie hatte zu diesem Zeitpunkt bereits fünf Kinder: Harvey (24), Junior, Princess sowie Jett (12) und Bunny (11), die damals erst drei und vier Jahre alt waren.

Weil ihre Mutter kaum noch für den Alltag sorgen konnte, mussten vor allem Junior und Princess früh Verantwortung übernehmen.
Rückblickend beschreibt Junior diese Phase als die härteste ihres Lebens. Besonders eine Nacht habe sich unauslöschlich in sein Gedächtnis eingebrannt. Sehnsüchtig wartete er auf seine Mutter, bis er gegen halb vier morgens offenbar von lauten Geräuschen geweckt wurde.
Als sie schliesslich ins Zimmer kam, habe er sofort gesehen, dass sie unter Drogeneinfluss stand. Der Ausdruck in ihrem Gesicht verfolge ihn bis heute. «Das hat mir Angst gemacht», erinnert er sich. Für ihn sei damals klar gewesen, dass seine Mutter psychisch nicht in der Lage war, sich um ihre Kinder zu kümmern. «Das war die Realität.»
Parfüm statt Körperkontakt
Der Ausnahmezustand zu Hause hatte auch ganz praktische Folgen. Weil oft niemand für Essen sorgte, mussten sich die Geschwister selbst versorgen. Junior erzählt, er habe damals versucht herauszufinden, ob sich Mahlzeiten einfach in der Mikrowelle zubereiten lassen.
Auch Princess kämpfte mit den Folgen der schwierigen Zeit. Unter Tränen berichtet sie von ihrer Einsamkeit.

Eine Decke, die ihre Mutter mit ihrem Parfüm besprüht hatte, sei zu ihrem grössten Trost geworden. Nach der Schule habe sie sich oft allein gefühlt, sich in die Decke eingekuschelt und geweint. Der Duft ihrer Mutter habe ihr das Gefühl gegeben, ihr zumindest ein kleines Stück nahe zu sein. «Das war meine Verbindung zu ihr.»
Katie Price zeigt Reue
Mit 14 Jahren zog Junior schliesslich zu seinem Vater Peter André (53). Dort habe er endlich wieder Stabilität gefunden und zur Ruhe kommen können.
Princess blieb zunächst bei ihrer Mutter, weil sie ihr beistehen wollte. Später entschied jedoch auch sie sich, zu ihrem Vater nach Surrey im Süden Englands zu ziehen, um Abstand vom belastenden Alltag zu gewinnen.

Erst nach einem Autounfall unter Drogeneinfluss im September 2021 zog Katie Price die Reissleine und begab sich in eine Entzugstherapie. Heute blickt sie mit grosser Reue auf diese Zeit zurück. Es breche ihr das Herz, ihre Kinder über ihre Erlebnisse sprechen zu hören. Es tue ihr unendlich leid, dass sie ihnen all das zugemutet habe.
















