Marius Borg Høiby bricht sich im Knast selbst die Hand

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Norwegen,

Wutanfall hinter Gittern: Marius Borg Høiby schlug in seiner Gefängniszelle gegen einen Schrank und brach sich dabei die Hand – kurz vor seiner Verurteilung zu

Marius Borg Høiby
Marius Borg Høiby: Der Sohn von Norwegens Kronprinzessin wurde am Montag zu vier Jahren Haft verurteilt. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Marius Borg Høiby brach sich im Gefängnis die Hand und wurde in eine Notaufnahme gebracht.
  • Der Sohn von Mette-Marit war wütend, als das Gericht seine Freilassung ablehnte.
  • Am Montag wurde Marius schliesslich zu vier Jahren Haft verurteilt.

Marius Borg Høiby (29) hat sich in seiner Gefängniszelle die rechte Hand gebrochen. Der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52) schlug gegen einen Schrank, nachdem ein Gericht seinen Antrag auf Freilassung abgelehnt hatte.

Laut einem Bericht der norwegischen Zeitung «Dagbladet» verlor Høiby nach dem Entscheid des Berufungsgerichts Borgarting die Beherrschung.

Hätte Marius Borg Høiby mehr Jahre verdient?

«Er wurde wütend und aufgebracht. Er wollte lange Zeit nicht mit den Beamten sprechen», heisst es in einem Gefängnisbericht, der im Rahmen der Gerichtsverhandlung präsentiert wurde.

Sein rechter Arm sei blau angelaufen. Høiby wurde in eine Notaufnahme gebracht.

Sohn von Mette-Marit wurde zu vier Jahren Haft verurteilt

Am Montagmorgen wurde der älteste Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit zu vier Jahren Haft verurteilt. Der Urteilsverkündung wohnte er nicht persönlich bei – angeblich aus gesundheitlichen Gründen. Er verfolgte sie per Videoschalte aus dem Gefängnis.

Das Gericht sprach Høiby in zwei der vier angeklagten Vergewaltigungsfälle schuldig: jenem auf einer Party in der Kellerlounge des Skaugum sowie jenem an einer Frau auf Oslos Westseite am Palmsonntag 2024.

Zudem wurde er wegen Missbrauchs in einer engen Beziehung gegenüber seiner Ex-Freundin Nora Haukland verurteilt. Freigesprochen wurde er hingegen von zwei weiteren Vergewaltigungsvorwürfen sowie zwei Fällen der Verletzung einer einstweiligen Verfügung.

Deutlich mildere Strafe als gefordert

Die Strafe fiel deutlich milder aus als von der Staatsanwaltschaft gefordert. Staatsanwalt Sturla Henriksbø hatte sieben Jahre und sieben Monate beantragt. Dass es vier Jahre wurden, sei eine logische Folge der teilweisen Freisprüche, erklärte er nach dem Urteil.

Zusätzlich wurde Høiby zu Schadenersatzzahlungen von insgesamt 640'000 norwegischen Kronen (rund 53'000 Franken) sowie einem Führerscheinentzug von einem Jahr und acht Monaten verurteilt.

Marius legt Berufung ein

Seine Verteidiger Petar Sekulic und Ellen Holager Andenæs kündigten nach einem Besuch im Gefängnis Berufung an. «Er ist natürlich sehr erfreut über die unserer Ansicht nach recht zahlreichen Freisprüche, aber er ist überzeugt, dass er bei den Vergewaltigungsvorwürfen eindeutig unschuldig ist», erklärten sie gegenüber «Dagbladet».

Ihr Mandant habe Nora Haukland «in keiner Weise misshandelt». Ein Berufungsverfahren könnte ihrer Einschätzung nach 2027 beginnen.

Im Vorfeld des Urteils hatten die Anwälte mehrfach auf die schwere Erkrankung von Kronprinzessin Mette-Marit hingewiesen. Sie leidet an einer chronischen Lungenfibrose und steht auf der Warteliste für eine Lungentransplantation.

Kommentare

User #3527 (nicht angemeldet)

In der Schweiz haette er vielleicht ein Sonderseting bekommen ? :-))

User #4397 (nicht angemeldet)

Unmöglicher Typ - eine Katastrophe.

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