Schauspieler Ralf Richter mit 69 Jahren gestorben
Schauspieler Ralf Richter ist mit 69 Jahren gestorben. Bekannt wurde er durch «Das Boot» und «Bang Boom Bang».

Der Schauspieler und Musiker Ralf Richter ist im Alter von 69 Jahren gestorben. Sein Sohn Maxwell bestätigte den Tod gegenüber «Bild».
Bekannt wurde Richter durch seine Rolle als Frenssen in Wolfgang Petersens Kriegsdrama «Das Boot». Mit seiner Rolle als Kalle Grabowski in «Bang Boom Bang» erlangte er später Kultstatus.
Seine Kinder Aline und Maxwell Richter teilten den Tod ihres Vaters laut «Spiegel» in den sozialen Medien mit. Richter sei in der Nacht auf Dienstag zu Hause in Köln friedlich eingeschlafen, bestätigte seine Managerin im Namen der Familie.
Schauspieler Ralf Richter litt an COPD und Herzproblemen
Maxwell Richter berichtete «Bild», seinem Vater sei es bereits seit längerer Zeit gesundheitlich sehr schlecht gegangen. Der Schauspieler habe an COPD und einer Herzunterfunktion gelitten, zudem habe eine Vene zum Herzen nicht mehr richtig funktioniert.

Wegen seiner gesundheitlichen Probleme sei Richter bereits einige Monate zuvor in einer Klinik behandelt worden. Danach habe sich sein Zustand weiter verschlechtert, erklärte sein Sohn laut «Bild».
Eine medizinisch bestätigte Todesursache wurde bislang nicht bekannt gegeben. Ralf Richter hinterlässt seine beiden Kinder Aline und Maxwell.
Kalle Grabowski machte Ralf Richter zum Kultstar
Richter machte sich vor allem mit markanten Rollen als raue Ruhrpott-Typen einen Namen, berichtet der «WDR». Besonders seine Darstellung des Kalle Grabowski in «Bang Boom Bang» machte ihn zum Kultstar.
Neben zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen stand Richter auch auf der Theaterbühne, unter anderem am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Zu seinen weiteren bekannten Filmen zählen «Superstau», «Was nicht passt, wird passend gemacht» und «Goldene Zeiten».
Auch seine Künstleragentur «hb management» verabschiedete sich öffentlich von dem Schauspieler, berichtet «RTL». «Lieber Ralf! Grüss' die Götter von uns», schrieb die Agentur zum Tod des 69-Jährigen.
















