Rapper Marteria: Staatsanwaltschaft lässt Klage fallen
Wegen Körperverletzung wurde Rapper Marteria Ende März in North Carolina verhaftet. Die Klage gegen ihn wurde aber jetzt fallengelassen.

Das Wichtigste in Kürze
- Der Deutsche Rapper Marteria kann aufatmen.
- Die Anklage gegen ihn in den USA wurde nämlich fallengelassen.
- Der 40-Jährige war Ende März wegen Körperverletzung inhaftiert worden.
Da hat Rapper Marteria nochmals Glück gehabt. In den USA wurde die Klage gegen den Deutschen, wegen Körperverletzung, fallengelassen. Dies wurde von seinem Anwalt und der zuständigen Staatsanwaltschaft gegenüber der Deutschen Presse-Agentur bestätigt.
Gegenüber der dpa sagt Marterias Anwalt, Robert DeCurtins: «Der Fall wurde eingestellt. Und ich kann Ihnen sagen, dass ich mit diesem Ergebnis zufrieden bin. Ich freue mich, dass mein Klient rehabilitiert wurde», so DeCurtins am Rande einer geplanten gerichtlichen Anhörung. Nicht anwesend bei der Gerichtsanhörung war der Rapper selbst.
Rapper Marteria: Grund für Verfahrenseinstellung nicht bekannt
Der Anwalt nannte keine Gründe für die Entscheidung der Staatsanwaltschaft. Die Staatsanwaltschaft bestätigte auf Anfrage, dass das Verfahren eingestellt worden sei, nannte zunächst aber auch keine Gründe.

Der gebürtige Rostocker Marteria (40), der mit bürgerlichem Namen Marten Laciny heisst, war Polizeiangaben zufolge in der Nacht vom 29. auf den 30. März in der US-Grossstadt kurzzeitig in Gewahrsam genommen worden. Der Vorwurf der Behörden gegen den Rapper hatte damals zunächst auf Körperverletzung durch Strangulation; sowie Angriff auf eine Frau in einem Innenstadt-Hotel gelautet.
















