Klage gegen Drake wegen Stream-Manipulation eingereicht
Der Rapper Drake steht im Mittelpunkt einer Sammelklage. Die Vorwürfe lauten auf künstliche Stream-Manipulation seiner Songs.

Eine Sammelklage wurde gegen den US-Rapper Drake (39) diese Woche in Virginia eingereicht, berichtet der «Rolling Stone». Klägerinnen LaShawnna Ridley und Tiffany Hines werfen Drake vor, Nutzer auf die illegale Glücksspielplattform Stake.us gelockt zu haben.
Drake soll mit Streamer Adin Ross und George Nguyen Zahlungen getätigt haben. Diese dienten der Finanzierung von Bots und Streaming-Farmen.
Der Rapper hat laut Klageschrift jährlich 100 Millionen Dollar für Stake-Werbung erhalten, meldet «Music Business Worldwide». Die Plattform-Funktion «Tipping» kaschierte Zahlungen an Bot-Operatoren.
Vorwürfe gegen Drake
Solche Streams blähten Playcounts auf Spotify und anderen Diensten künstlich auf. Ziel war Täuschung von Charts und Algorithmen.
Bots spielten Drakes Musik millionenfach ab, ohne echte Hörer, beschreibt der «Rolling Stone» die Klage. Dies verzerrte Playlists und unterdrückte echte Künstler.
Die Klägerinnen verloren Geld in einem «prädatorischen Glücksspielumfeld», wie «Yahoo News» zitiert. Drake nutzte Stake-Zugang für illegale Transaktionen.
Manipulationen kein Einzelfall in der Musik-Branche
Die Klage wirft laut dem «ABA Journal» Verschwörung gegen das US-Gesetz gegen organisiertes Verbrechen (RICO) vor. Drake soll direkt und über Mittäter Bots eingesetzt haben.
Experten sehen systemische Streaming-Probleme, ergänzt «Music Business Worldwide». Solche Manipulationen sind kein Einzelfall in der Musik-Branche.

Bisher gab es keine öffentliche Stellungnahme von Drake. Die Klage betrifft Virginia-Bewohner der letzten drei Jahre.
















