Prinz William und Harry: So unterschiedlich waren sie in der Schule
Der Schauspieler Humphrey Ker teilte sich einst den Schlafsaal mit Prinz William. Nun berichtet er über ihn und seinen Bruder Harry.

Das Wichtigste in Kürze
- Humphrey Ker hat die Schulzeit von William und Harry miterlebt.
- Mit Prinz William teilte sich der Schauspieler sogar einen Schlafsaal.
- Heute berichtet er über die damaligen Charaktereigenschaften der Brüder.
Der Brite Humphrey Ker (43) ist vieles: Schauspieler, Komiker, Autor und Fussballmanager – und ein ehemaliger Mitschüler von Prinz William (43).
Wie «The Telegraph» berichtet, teilte Ker sich sogar das Schlafsaalzimmer mit dem Prinzen. Beide besuchten damals das Elite-Internat Ludgrove in Berkshire und waren gerade einmal sieben Jahre alt.
Auch Williams Bruder Harry (41) lief dem Schauspieler regelmässig über den Weg.
Heute gibt Ker seltene Einblicke in die Jugend der beiden Prinzen: So hätten seine Mitschüler davon geträumt, Kampfpiloten oder Fussballstars zu werden. Prinz William hingegen hätte alle mit dem Berufswunsch «Polizist» überrascht.
Prinz William war «unglaublich vernünftig»
Die Klasse habe jenes zum Lachen gebracht, denn alle wussten: der kleine Junge im Schulzimmer wird einmal König.
Auch später blieben Humphrey Ker und Prinz William Klassenkameraden. Gemeinsam ging es weiter an das Eton College. Und schon mit sieben Jahren habe sich der Prinz «sehr süss und unglaublich vernünftig» gezeigt, beschreibt Ker den Thronfolger.
Auch unter der ständigen Beobachtung seiner Bodyguards sei William stets ruhig und höflich geblieben. Er habe immer gewusst, welche Rolle einmal auf ihn zukomme, so Ker.
Humphrey Ker: Harry war ein «Verrückter»
Prinz Harry hingegen sei ein echter «Wildfang» gewesen, schmunzelt Ker. Er sei viel ungezogener gewesen als sein grosser Bruder – aber auch energiegeladen und witzig. Ein «Verrückter», äussert der Schauspieler mit einem Augenzwinkern.
Ähnliches glaubt er nun, bei den Söhnen von William und Prinzessin Kate (43) zu sehen: Der zwölfjährige George sei der Pflichtbewusste und sein kleiner Bruder Louis (7) der Ausgelassene.
Ker weist aber auch darauf hin, wie schwer das Leben für die jungen Prinzen war. Ihr Mutter Prinzessin Diana († 36) sei jeden Tag in den Schlagzeilen gewesen. «Jeder wusste Bescheid, und es schien einfach nur traurig zu sein», so der Schauspieler.
«Wie in einem goldenen Käfig»
Die Kombination aus ständigem Druck und öffentlichem Interesse «wirkte einfach völlig miserabel», sagt Ker. «Ich erinnere mich, dass ich schon als Siebenjähriger Mitleid mit diesen Kindern hatte.»

Jahrzehnte später begegnete der Schauspieler dem Prinzen wieder. Am Spielfeldrand von Wrexham AFC – den walisischen Verein baute Ker gemeinsam mit Ryan Reynolds und Rob McElhenney neu auf. Trotz des warmherzigen Wiedersehens spürt Ker auch heute noch die Last auf den Schultern der Brüder.
«Auch hier tun sie mir einfach nur leid. Es ist wie in einem goldenen Käfig.»





















