Prinz Harry bald schon wieder vor Gericht gegen die Presse?

    Nau Prominews
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    Grossbritannien,

    Es nimmt kein Ende: Prinz Harry könnte im Januar schon wieder vor Gericht stehen. Teile seiner Klage gegen die «Sun» wurden für zulässig befunden.

    Prinz Harry Gericht
    Prinz Harry bei seinem Gerichtstermin in London. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Kaum geht ein Prozess zu Ende, startet Prinz Harry einen neuen.
    • Der Royal könnte nächstes Jahr erneut vor Gericht stehen.
    • Teile seiner Klage gegen die «Sun» wurden als zulässig eingestuft.

    Prinz Harry (38) darf erneut gegen die britische Boulevardpresse vor Gericht ziehen. Ein Gericht halte Teile einer Klage des Royals gegen den Verlag der «The Sun» für zulässig. Das berichtet unter anderem die «BBC».

    Harry wirft News Group Newspapers (NGN) vor, sich rechtswidrig Informationen beschafft zu haben. Die Anschuldigung, dass sein Handy gehackt wurde, sei jedoch verjährt und werde nicht verhandelt.

    Prinz Harry: Gericht will Vorwürfe teilweise prüfen

    In Grossbritannien haben Kläger demnach sechs Jahre Zeit, um eine Verletzung der Privatsphäre zur Anklage zu bringen. Dem Richter zufolge habe Harry schon vor mehr als einer Dekade vermuten können, womöglich gehackt worden zu sein.

    Damals hatte es einen grossen Abhörskandal rund um die «News of the World» gegeben, die 2011 eingestellt wurde. Laut Einschätzung des Richters sollten weitere mögliche Methoden der Informationsbeschaffung jedoch verhandelt werden.

    Prinz Harry
    Prinz Harry und sein Anwalt David Sherborne verlassen das Gericht nach einer Zeugenaussage. - Frank Augstein/AP

    Die Verlagsseite hatte gefordert, die Klage komplett abzuweisen, da alle Vorwürfe verjährt seien. Harry hatte demnach jedoch argumentiert, erst 2018 genügend Informationen für eine Klage gehabt zu haben. Der Prozess soll im Januar 2024 beginnen, könne aber auch bis 2025 dauern.

    Prinz Harry geht seit geraumer Zeit vor Gericht gegen die britische Boulevardpresse vor. Im Juni hatte er etwa in einem Prozess in London gegen den britischen Medienkonzern Mirror Group Newspapers ausgesagt. Auch hier ging es um Methoden zur illegalen Beschaffung von Informationen, die angeblich eingesetzt worden seien.

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