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    Oprah Winfrey lobt Social-Media-Verbot für Kinder

    Keystone-SDA
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    Australien,

    Australien führt als erstes Land ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ein. Oprah Winfrey lobt das Gesetz.

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    Oprah Winfrey lobt das Social-Media-Verbot für Unter-16-Jährige in Australien als grosse Chance. (Archivbild) - keystone

    US-Talkmasterin Oprah Winfrey hat das Social-Media-Verbot für Unter-16-Jährige in Australien als grosse Chance gelobt. Als erstes Land der Welt führt Down Under das Gesetz am kommenden Mittwoch (10. Dezember) ein.

    «Ich glaube, Sie werden das Leben einer ganzen Generation von Kindern verändern, die dadurch ein besseres Leben führen werden», sagte die 71-Jährige am Donnerstagabend (Ortszeit) bei einer Veranstaltung in Sydney.

    Dafür habe sie stürmischen Applaus bekommen, schrieb die Zeitung «Sydney Morning Herald». «Es gibt so viele junge Menschen, die nicht richtig kommunizieren oder sich unterhalten können, insbesondere Jungen, weil sie schon früh pornografiesüchtig werden und nicht wissen, wie man jemanden nach einem Date fragt», betonte Winfrey weiter.

    Auswirkungen des Verbots auf junge Menschen

    Ihnen fehle die Erfahrung, mit einem realen Menschen zu sprechen. Australien sei mit dem neuen Gesetz einmal mehr «ein Vorbild für den Rest der Welt».

    Kinder und Jugendliche in Australien dürfen in Zukunft keine eigenen Konten mehr auf grossen Social-Media-Plattformen besitzen, bis sie 16 Jahre alt werden. Betroffen sind unter anderem Instagram, Tiktok, Snapchat, Facebook und Youtube.

    Die Regierung will junge Menschen damit vor Risiken wie Cyber-Mobbing schützen, ihnen aber nach eigenen Angaben auch eine echte Kindheit zurückgeben. Bei Verstössen drohen den Plattformen hohe Bussgelder von bis zu 49,5 Millionen australische Dollar (27,9 Millionen Euro).

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    Kommentare

    User #2714 (nicht angemeldet)

    In sozialen Medien könnten die Kinder durch Wahrheiten falsch gelenkt werden. Dabei ist die Regierungsmeinung so viel wichtiger für die Erziehung. Dieser Meinung bin ich nicht. Lasst den Kindern die reale Welt.

    User #3927 (nicht angemeldet)

    Das ist eine sehr gute Idee, ab 18 wäre es die bessere Lösung gewesen.

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