Medien: Socceroos-Profi nach Kokaintest im Fokus der Polizei
Ein australischer Fussball-Nationalspieler steht Medienberichten zufolge nach einem positiven Drogenschnelltest im Strassenverkehr im Fokus der Behörden. Der Profi soll dem Sender ABC und verschiedenen Zeitungen zufolge bei der diesjährigen Fussball-Weltmeisterschaft zum Kader der «Socceroos» gehört haben.

Die Polizei hatte zuvor mitgeteilt, ein junger Mann sei in der Nacht (Ortszeit) in Sydney wegen überhöhter Geschwindigkeit kontrolliert worden. Ein vor Ort durchgeführter Speicheltest habe positiv auf Kokain reagiert. Eine weitere Probe werde nun im Labor untersucht, die Ermittlungen dauerten an.
Demnach war der Fahrer in derselben Nacht bereits einmal wegen zu schnellen Fahrens angehalten worden. Bei einer späteren Kontrolle war er laut Polizei mit 109 Kilometern pro Stunde in einer Tempo-60-Zone unterwegs. Er erhielt ein Bussgeld, ausserdem wurde sein internationaler Führerschein für sechs Monate für den Bundesstaat New South Wales suspendiert.
Ein Sprecher des Verbands Football Australia bestätigte der ABC, man sei über die Vorwürfe gegen einen Spieler informiert. Der Verband stehe mit dem Profi in Kontakt, beobachte den Fall und unterstütze ihn während des laufenden Verfahrens.
Wer in Australien ohne gültige medizinische Ausnahmegenehmigung positiv auf eine verbotene Substanz getestet wird, muss je nach den Umständen mit einer Sperre von bis zu vier Jahren rechnen, wie die ABC weiter schrieb. Bei einem Verstoss ausserhalb des Wettkampfbetriebs, der nicht leistungssteigernd war, kann die Strafe auf drei Monate reduziert werden.










