Musiker

Musiker-Protest im Netz gegen Bühnen-Verbot

DPA
DPA

Deutschland,

Die Musiker sitzen oder stehen auf der Bühne - mit ihren Instrumenten. Aber ob Klassik oder Pop: Zu hören ist nichts. Mit einem stummen Protest machten die Künstler auf ihre Lage in der Corona-Pandemie aufmerksam.

Ein Transparent mit der Aufschrift "Wir sind viele - Jeder einzelne von uns" am geschlossenen Mecklenburgischen Staatstheater in Schwerin. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa
Ein Transparent mit der Aufschrift "Wir sind viele - Jeder einzelne von uns" am geschlossenen Mecklenburgischen Staatstheater in Schwerin. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Ob bei den Münchner Philharmonikern oder der Band Culcha Candela: Die Bühnen-Musik ist wegen der Corona-Pandemie deutschlandweit verstummt.

Mit einer Aktion unter dem Motto #SangUndKlanglos haben am Montagabend zahlreiche Orchester, Musiker und Bands aus Deutschland ihren «Unmut über den Umgang mit Kunst und Kultur» zum Ausdruck gebracht. Sie stellten Auftritte ins Internet, bei denen sie und ihre Instrumente stumm blieben.

Unter der Federführung der Aktionsgemeinschaft #AlarmstufeRot kamen etwa die Ensembles um 20 Uhr auf die Bühne und verweilten 20 Minuten in Stille, ehe sie wieder abtraten. Wegen der Corona-Pandemie sind Auftritte Kulturschaffender bis Ende November komplett untersagt worden. Zuvor galten schon monatelang strenge Regeln bei den Besucherzahlen.

Die Musiker von Culcha Candela hatten sich dicke Klebestreifen auf den Mund geklebt oder die Hände mit einem Kabel verbunden. Schauspieler und Musiker Jan Josef Liefers sass mit einer Gitarre vor einer weissen Wand, besorgt in die Kamera schauend - und blieb minutenlang stumm. Nach knapp zehn Minuten sagte er: «Ganz schön still, ja?»

An der Aktion beteiligten sich unter anderem auch die Bamberger Symphoniker, das Philharmonische Staatsorchester Hamburg, die Staatsoper Hannover und das Gewandhausorchester aus Leipzig. In einem Statement der Leipziger heisst es: «So sehr wir nachvollziehen können, dass den Massnahmen zum Gesundheitsschutz der Bevölkerung hohe Priorität eingeräumt wird, so schwer fällt es zu verstehen, weshalb gerade Konzerthäuser und Theater als besonders risikoreich angesehen werden.»

Kommentare

Weiterlesen

Plastische Chirurgie
61 Interaktionen
8000 Fr.!
Gehirnimplantate
131 Interaktionen
Vorreiter

MEHR IN PEOPLE

Modedesign
New York
Beatrice Egli
11 Interaktionen
«Soooo süss»
Diddy
21 Interaktionen
Trotz Prügelei
s
97 Interaktionen
Im September

MEHR MUSIKER

Trompeten und Posaunen
4 Interaktionen
1800 Bläser
Glen Hansard
Wurde 56 Jahre alt
d4vd 14 jährige
2 Interaktionen
Zerstückelte Leiche

MEHR AUS DEUTSCHLAND

IS
6 Interaktionen
Für Ausreise
Köln Rhein
3 Interaktionen
Duisburg
11 Interaktionen
Berlin
Bayern
7 Interaktionen
Bayern-Ehrenpräsi