Melania Trump

    Melania Trump setzt sich gegen Rachepornos ein

    Keystone-SDA
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    USA,

    Melania Trump kämpft gegen sogenannte Rachepornos, bei denen intime Bilder oder Videos ohne Genehmigung der abgebildeten Person online geteilt werden.

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    Eine Person schaut sich auf einem Computer einen Porno an. (Symbolbild) - DPA

    Das Wichtigste in Kürze

    • Melania Trump will sich gegen Rachepornos einsetzen.
    • Die US-First-Lady sprach in ihrer ersten Rede auf dem Kapitol über die Gefahren.
    • Es geht dabei auch um einen Gesetzesentwurf, der mit KI zu tun hat.

    In der heutigen von KI getriebenen Welt sei die Gefahr alarmierend gross, sagte Melania Trump bei einem Runden Tisch im US-Kapitol in Washington. Ihr Ziel sei es, junge Menschen vor Schaden zu bewahren. Das weit verbreitete missbräuchliche Verhalten im digitalen Bereich beeinträchtige das tägliche Leben von Kindern, Familien und Gemeinschaften.

    Bei ihrer ersten Rede auf dem Kapitol seit dem Wiedereinzug ins Weisse Haus unterstützte die First Lady, die einen dreiteiligen beigefarbenen Hosenanzug trug, einen Gesetzesentwurf, der es ein Bundesverbrechen machen soll, intime Bilder oder Videos ohne Einwilligung der Betroffenen zu veröffentlichen oder auch nur damit zu drohen.

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    Dies gilt auch für Bilder, die mit Künstlicher Intelligenz geschaffen wurden, wo also etwa das Gesicht einer Ex-Freundin oder eines Ex-Freundes auf eine Person in einem Pornofilm übertragen wird.

    Druck auf Social-Media-Firmen

    Melania Trump verwies auf eine anwesende 15-Jährige, die Opfer eines solchen KI-generierten Pornoclips geworden sei. Und obwohl die Familie die Social-Media-Unternehmen um Hilfe gebeten hätten, seien die Clips weiter weltweit verbreitet worden. Die Bitten der Familie seien auf taube Ohren gestossen.

    Melania Trump kämpft gegen Rachepornos.
    Melania Trump kämpft gegen Rachepornos. - Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

    Der Entwurf mit dem Namen «Take it Down Act» soll die grossen Plattformen dazu zwingen, Rachepornos von ihren Seiten zu nehmen. Er war nach Angaben des republikanischen Senators Ted Cruz vor drei Wochen vom Senat gebilligt worden und geht nun ins Abgeordnetenhaus. Cruz hatte und die demokratische Senatorin Amy Klobuchar hatten den Entwurf eingebracht.

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    Kommentare

    User #5308 (nicht angemeldet)

    Das erste Mal etwas positives aus dem Hause Trump. Hoffentlich bleibt sie auch nach der Amtszeit ihres Mann an diesem Thema dran.

    User #3189 (nicht angemeldet)

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