In dem Interview von Prinz Harry und Herzogin Meghan mit Oprah Winfrey gab es auch Rassismus-Vorwürfe gegen das britische Königshaus. Die wurden jetzt als «Fiktion» zurückgewiesen.
Ein angebliche Äusserung von Prinz Charles wurde vom Königspalast als reine «Fiktion» bezeichnet. Foto: Jane Barlow/PA Wire/dpa
Ein angebliche Äusserung von Prinz Charles wurde vom Königspalast als reine «Fiktion» bezeichnet. Foto: Jane Barlow/PA Wire/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Bericht, wonach Prinz Charles hinter einer von Herzogin Meghan angeprangerten rassistischen Äusserung in der britischen Königsfamilie stecken soll, ist von Palastkreisen als «Fiktion» bezeichnet worden.

Der US-amerikanische Autor Christopher Anderson hatte in einem neuen Buch über die Royals, aus dem Sky News am Montag zitierte, von einem entsprechenden Dialog zwischen Charles und seiner Frau Camilla (74) berichtet. Dabei soll sich der 73-jährige Thronfolger nach der mutmasslichen Hautfarbe der künftigen Kinder Meghans (40) und seines Sohnes Prinz Harry (37) erkundigt haben. Meghan hat teilweise afroamerikanische Wurzeln.

Aus Palastkreisen hiess es auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, der Bericht sei «Fiktion und keinen weiteren Kommentar wert».

Der Vorwurf, einer der Royals habe über die Hautfarbe der Kinder von Harry und Meghan spekuliert, stammt aus dem Aufsehen erregenden Fernsehinterview, das die beiden im März US-Moderatorin Oprah Winfrey gegeben hatten. Queen Elizabeth II. (95) und ihr im April im Alter von 99 Jahren gestorbener Mann Prinz Philip wurden nachträglich von dem Vorwurf ausgenommen. Seitdem wird heftig spekuliert, wen die beiden gemeint haben könnten.

Harry und Meghan, die sich mittlerweile von der britischen Krone losgesagt haben, leben mit ihren zwei Kindern, dem zweijährigen Archie und der fünf Monate alten Lilibet, in Kalifornien.

Mehr zum Thema:

Queen Elizabeth Oprah Winfrey Prinz Philip Prinz Harry Camilla Royals Baby Sussex Queen