«Kleines Wunder»: Thomas Gottschalk bleibt krebsfrei
Thomas Gottschalk kann aufatmen: Der Entertainer gilt nach seiner neuesten Untersuchung als krebsfrei und zeigt sich «heilfroh». Doch die Angst bleibt.

Das Wichtigste in Kürze
- Thomas Gottschalk zeigt sich nach seiner neuesten Untersuchung erleichtert.
- Beim Entertainer konnten zuletzt keine Krebszellen mehr nachgewiesen werden.
- Jetzt will sich der 76-Jährige mit Ehefrau Karina «wieder auf die schönen Dinge» des Lebens fokussieren.
Was, wenn der Krebs wieder streut? Es ist eine Frage, die Thomas Gottschalk (76) seit Monaten beschäftigt. Eine erneute Kontrolle gab nun aber Entwarnung: Beim Entertainer sind weiterhin keine Krebszellen nachweisbar.
Ehefrau Karina (64) zeigt sich erleichtert – auch, weil die Zeichen anfangs nicht gut standen.
«Es ist wirklich ein kleines Wunder», sagt sie zur «Bild». «Direkt nach der Diagnose war die Prognose auf Heilung ganz schlecht. Der Professor von Thomas machte uns keine grossen Hoffnungen. Und jetzt ist sein Körper tatsächlich komplett krebsfrei.»
Zwei Operationen, 33 Bestrahlungen
Hinter dem Paar liegt über ein Jahr voller Hoffen und Bangen. Als Karina bemerkt hatte, dass mit ihrem Mann etwas nicht stimmte, schickte sie Gottschalk im Juli 2025 zum Arzt. Dort folgte die Schockdiagnose: epitheloides Angiosarkom.

Der seltene und besonders aggressive Tumor hatte das Weichgewebe um den Bereich der Blase befallen. Nach zwei intensiven Operationen und 33 Bestrahlungen machte der frühere «Wetten, dass?..»-Moderator im November 2025 seine Krebsdiagnose öffentlich.
Wie es um Gottschalks Zukunft steht, wusste zu diesem Zeitpunkt niemand. Der Entertainer zog sich zurück. Statt Kameras und roten Teppichen widmete sich der 76-Jährige voll und ganz seiner Genesung – unter anderem mit therapeutischen Krebsimpfungen.
Thomas Gottschalk ist «heilfroh»
Erstes Aufatmen gab es dann im Juli dieses Jahres. Die Ergebnisse einer sogenannten Positronen-Emissions-Tomographie zeigten: Bei Gottschalk sind keine Krebszellen mehr vorhanden. Durch das Verfahren können weitere Tumorherde oder Metastasen gefunden und die Ausbreitung der Krankheit beurteilt werden.

Vergangene Woche folgte nun die zweite Untersuchung. Trotz der vorerst positiven Neuigkeiten schwingen beim Entertainer die Sorgen noch immer mit.
«Man geht da mit einem Zittern hin, weil ich natürlich Angst hatte vor dem Ergebnis. Jetzt bin ich heilfroh», erklärt Gottschalk erleichtert. Der freudige Grund: Erneut sind keine Krebszellen in seinem Körper nachweisbar.
Nach der schweren Phase will sich das Paar «wieder auf die schönen Dinge» des Lebens fokussieren. Doch Thomas Gottschalk betont, dass er noch nicht ganz der Alte sei: «Ich fühle mich noch nicht ganz so, wie ich es gerne hätte und wie es einem 76-jährigen Mann angemessen ist. Aber es wird jede Woche ein bisschen besser.»















