Kirill Petrenko per E-Bike unterwegs

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    Der Chefdirigent der Berliner Philharmoniker hat in den vergangenen Wochen coronabedingt so viel Zeit gehabt wie sonst nie. Und er hat die Zeit genutzt, um Dinge zu machen, zu denen er sonst nie kommt.

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    Der Chefdirigent der Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko. Foto: Sophia Kembowski/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, Kirill Petrenko, hat die Corona-Zeit für die Erkundung seiner Wahlheimat München genutzt.

    «Ich habe mir ein E-Bike gekauft und bin in München herumgefahren», berichtete der 48-Jährige am Freitag in Berlin über die Nutzung der ungewohnten Freizeit.

    «Das war nicht ganz ungefährlich», räumte der im russischen Omsk geborene Dirigent ein.

    Nach seiner Zeit in München, «die ich nur im Theater verbracht habe», habe er nun auch die Schönheit der Stadt entdecken können. Von 2013 bis 2020 war Petrenko Generalmusikdirektor an der Bayerischen Staatsoper in München. Seit 2019 ist er Chefdirigent der Berliner Philharmoniker.

    Daneben hat Petrenko in der Corona-Zeit «versucht, jeden Tag eine neue Partitur aufzuschlagen». Auch für Literatur gab es mehr Gelegenheit. «Ich habe natürlich sehr, sehr viel gelesen. Ich habe angefangen, riesige Bücher zu lesen, für die ich sonst nie Zeit gehabt hätte.»

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